Der Sommer 
der Unwetter

Zick-Zack-Wetter

Der Sommer 
der Unwetter

Bereits zum fünften Mal seit Anfang Juni sind am Donnerstagnachmittag verheerende Unwetter über Österreich niedergegangen. Am stärksten betroffen war diesmal Niederösterreich. Im Bezirk Amstetten brannte ein Bauernhof nach einem Blitzschlag aus. 130 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen. Im Bezirk Tulln mussten zahlreiche Keller ausgepumpt werden.

Bereits in am Mittwoch war die Feuerwehr im Dauereinsatz. Da lag der Schwerpunkt des Chaos-Wetter in Oberösterreich, wo 3.000 Feuerwehrleute umgestürzte Bäume wegbrachten, Häuser auspumpten und Brände nach Blitzschlägen löschten. In Salzburg, das ebenfalls betroffen war, richtete der Hagel 300.000 Euro Schaden in der Landwirtschaft an. Auch in Tirol und Vorarlberg kam es zu schweren Schäden. Die ÖBB musste die Züge auf der Westbahn über Zell am See führen, da in Bayern die Stromleitungen unterbrochen waren. In Deutschland, gab es durch die Unwetter sogar zwei Todesopfer.

Immer heftigere Unwetter im Sommer
Für die kommenden Tage ist vorerst ruhigeres Wetter angesagt, am Montag kehrt der Sommer zurück. Doch im Juli und August müssen wir uns wieder auf heftige Unwetter einstellen. „Der Zick-Zack-Sommer bleibt“, prognostiziert Diplom-Meteorologe Dominik Jung. „Kurze heiße Phasen wechseln sich rasch mit kühlen Phasen ab. Dazwischen gibt es heftige Unwetter.“

Der Experte ist sich sicher: Die Gewitter werden immer intensiver. „Die Unwetter fallen insgesamt immer heftiger aus, was Starkregen, Sturmböen und Hagel angeht. Die Gründe dafür liegen auch in der Klimaveränderung der letzten Jahrzehnte“, so Meteorologe Jung.

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