29. August 2010 12:00
Der Sommer 2010 ist wohl vorbei. Diese Woche macht sich in ganz Österreich
der Herbst breit, begleitet von Niederschlägen und kühlen Temperaturen, die
gerade einmal über die 20-Grad-Marke klettern. Besonders kühl und
ungemütlich wird es den Experten der ZAMG auf der Hohen Warte in Wien am
Wochenanfang.

Die Woche hat am Montag in ganz Österreich mit vielen Wolken und teils
kräftigen und anhaltenden Regen begonnen. Im Laufe der zweiten Tageshälfte
klingen danndie Niederschläge allmählich ab, im Osten und Süden gehen sich
sogar kurze sonnige Auflockerungen aus. Lediglich entlang der Alpennordseite
setzt sich das regnerische Wetter bis in die Nacht hinein fort. Der Wind
weht in den südlichen Landesteilen nur schwach aus Nordost bis Südost,
überall sonst mäßig bis lebhaft aus Südwest bis Nordwest. Frühmorgens
umspannen die Temperaturen sieben bis 14 Grad. Geschneit hat es bereits in
der Silvretta. Aber auch in Ischgl hat sich die weiße Prach breit gemacht.
Schneefallgrenze sinkt weiter
Dienstag: Im Großteil des Landes
überwiegen die Wolken und immer wieder regnet es. Lediglich im Süden sind
nur einzelne, kurze Regenschauer zu erwarten, dort zeigt sich zwischendurch
sogar die Sonne. Schnee fällt anfangs noch auf 1.600 bis 1.200 Meter herab,
tagsüber steigt die Schneefallgrenze jedoch auf 1.700 bis 2.000 Meter an.
Der Wind weht lebhaft, im Norden und Osten teils stark aus Nordwest. Am
Morgen bewegen sich die Temperaturen zwischen vier und elf Grad. Tagsüber
werden maximal zehn bis 17 Grad erreicht.
Im Norden und Osten ziehen am Mittwoch während der ersten Tageshälfte wieder
häufig dichte Wolken mit kurzen Regenschauern durch. Im übrigen Österreich
sowie generell am Nachmittag überwiegt das sonnige und trockene Wetter. Der
Wind weht meist mäßig bis lebhaft, im östlichen Flachland jedoch auch stark
bis stürmisch aus Nordwest bis Nord. Frühtemperaturen sechs bis zwölf Grad,
Höchstwerte 15 bis 21 Grad.
26 Grad am Freitag
Der Donnerstag beginnt mit Frühnebelfeldern,
die sich aber rasch wieder auflösen. In weiterer Folge überwiegt verbreitet
der Sonnenschein. Im Osten und Südosten ziehen nur zeitweise dichte Wolken
über den Himmel. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten teils auch
lebhaft aus West bis Nordost. Frühtemperaturen fünf bis zwölf Grad,
Höchstwerte 18 bis 23 Grad.
Freitag: Das sonnige und trockene Wetter setzt sich fort. Im Laufe des
Nachmittages ziehen jedoch südlich des Alpenhauptkammes, im Westen und
Südwesten allmählich dichte Wolken auf. Der Wind weht schwach bis mäßig
meist aus Nordost bis Südost. Frühtemperaturen sieben bis zwölf Grad,
Höchstwerte 19 bis 26 Grad.