Gangbetten: Wien droht eine Katastrophe

Alarm

Gangbetten: Wien droht eine Katastrophe

Noch ist die Situation ruhig, wie ein ÖSTERREICH-Lokalaugenschein in mehreren Wiener Spitälern ergab. Aber es braut sich ein Donnerwetter zusammen. Das Comeback der Gangbetten steht bevor – auch, weil die Regierung radikale Kürzungen in Wien plant.

Grippe. Kurzfristig droht eine Grippewelle. „Noch ist sie nicht da, aber die kommt in den nächsten Tagen“, prophezeit Wiens Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres. Treffen da viele Urlaube des Personals etwa in den Semesterferien und explodierende Kranken-Zahlen zusammen, wird es wie im Vorjahr chaotisch. Schwerwiegender für die Zukunft dürften aber Kürzungen sein, die die neue Bundesregierung laut Regierungsprogramm plant.

Regierung will AUVA um die Hälfte schrumpfen

Kürzung. „Der AUVA will man 500 Millionen wegnehmen“, ist Szekeres alarmiert – die Hälfte des Gesamtbudgets. Katastrophal wäre das, weil die AUVA in Wien laut Szekeres rund 50 Prozent der Unfallbetten betreibt – genau bei den Unfallabteilungen gab es schon zu Silvester die ersten Gangbetten in den KAV-Spitälern.

Unwürdig. „Gangbetten sind prinzipiell nicht akzeptabel“, fordert Szekeres gegenüber ÖSTERREICH dringend Lösungen.

Volksanwalt. Auch Volksanwalt Günther Kräuter ist alarmiert, kündigt Kontrollen an und fordert ein „klares politisches Bekenntnis zur Vermeidung von Gangbetten“ (fip)

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