Hundebesitzerin musste 36 Tage ins Gefängnis

Strafen nicht bezahlt

Hundebesitzerin musste 36 Tage ins Gefängnis

Weil sie Verwaltungsstrafen in der Höhe von insgesamt 1.500 Euro nicht gezahlt hatte, ist eine Hundebesitzerin aus dem Südburgenland festgenommen worden. Die Frau aus dem Bezirk Güssing war wegen Verstößen gegen Bestimmungen zur Tierhaltung zur Kasse gebeten worden. Sie muss nun eine 36-tägige Ersatzfreiheitsstrafe absitzen, bestätigte die Polizei am Freitag einen Bericht des ORF Burgenland.

 Gegen die Hundebesitzerin, die über 30 Vierbeiner in einem Wohnhaus und im dazugehörigen Garten gehalten haben soll, gab es in Vergangenheit mehrfach Beschwerden von Anrainern, hieß es von der Exekutive. Die Frau hatte erst kürzlich für Schlagzeilen gesorgt, als sie in Deutschland mit 14 Vierbeinern im Wagen gestoppt worden war.

 Unter anderem wegen Verstößen gegen das Tierhaltegesetz und gegen das Tierseuchengesetz verhängte die zuständige Behörde Geldstrafen. Die Hunde seien nicht artgerecht gehalten worden: "In diese Richtung wird jetzt auch ermittelt", so ein Beamter zur APA. Derzeit bemühe man sich gemeinsam mit dem Ehemann der Burgenländerin, eine Lösung für die Hunde zu finden, damit diese entsprechend betreut werden. Gegen die Hundehalterin wird auch wegen Verdacht auf Betrug ermittelt.

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