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Jeder Fünfte glaubt an Geister

IMAS-Umfrage

Jeder Fünfte glaubt an Geister

Rund jeder zweite Österreicher glaubt an Gott. Ostern wird dagegen überwiegend als Brauchtum denn als religiöses Fest gesehen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS.

42 Prozent glauben an Wunder
Den über 1.000 repräsentativ für die Gesamtbevölkerung Ende Februar/Anfang März befragten Personen wurde eine Liste mit Dingen vorgelegt, aus der sie jene auswählen sollten, an die sie glauben. 47 Prozent - somit fast jeder Zweite - bekannten sich dabei zum Glauben an Gott. 42 Prozent beziehungsweise 34 Prozent sind überzeugt, dass es Wunder und ein Leben nach dem Tod gibt. Für jeweils 28 Prozent ist es glaubhaft, dass Jesus als Gottessohn geboren wurde, dass es Engel gibt und dass Jesus von den Toten auferstanden ist. 23 Prozent sind der Meinung, dass es einen Himmel gibt, in den man kommen kann.

Die Meinungsforscher verweisen dabei auf ein weiteres Umfrageergebnis, wonach die Zustimmung zu diesen Elementen des Gottesglaubens etwa gleich hoch ist, wie die von 30 Prozent geäußerte Ansicht, dass die Entwicklungsgeschichte der Welt mit einem Urknall begonnen hat.

22 Prozent glauben an Geister
22 Prozent der Österreicher glauben an Geisterscheinungen, 16 Prozent jeweils an eine Wiedergeburt, bei der man als eine andere Person neuerlich zur Welt kommt und, dass die Astrologie über das Schicksal von Menschen Auskunft geben kann. Jeweils 15 Prozent sind von der Existenz des Teufels sowie der Hölle überzeugt.

Unbefleckte Empfängnis möglich
Für 14 Prozent ist es plausibel, dass Jesus von einer Jungfrau geboren wurde. Für elf Prozent existieren UFOs. Daran, dass es Hexen gibt, beziehungsweise, dass Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen hat, glauben jeweils neun Prozent.

Ostern als Brauchtum
Imas erkundigte sich auch nach dem bevorstehenden Osterfest. Für die Mehrheit von 48 Prozent stellt es nur mehr Brauchtum dar. Nur 43 Prozent - unter ihnen überdurchschnittlich viele Ältere - empfinden es als religiöses Fest. Der christliche Hintergrund ist dabei aber noch stärker als beim Weihnachtfest vorhanden, das schon für 52 Prozent Brauchtum und nur für 36 Prozent ein religiöses Fest darstellt.

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