Jetzt kommt die Eiszeit

Heizkosten explodieren

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Jetzt kommt die Eiszeit

 Der Winter hat uns fest im Griff. Am Wochenende gab es verfrüht das erste Ski-Opening – Traumbedingungen mit mehr als 30 cm Schnee. Auf der Planai in Schladming waren zu Mittag bereits Hunderte Schneefans unterwegs.

Schnee im Anmarsch
Heute kommt bereits Schneenachschub: In vielen Teilen des Landes schneit es, mancherorts sogar heftig. Am Tiroler und Salzburger Alpenhauptkamm, in Osttirol, dem Lungau und in Oberkärnten. Die Schneefallgrenze sinkt auf bis zu 500 Meter. In Summe können bis zu 75 cm Neuschnee fallen!

Diashow So klirrt derzeit die Kälte
Damüls

Damüls

Damüls, die angeblich "schneereichste Dorf der Welt", erstrahlt bereits in winterlichem Glanz.

Kanzelwand Bergstation

Kanzelwand Bergstation

Ein Blick auf die Kanzelwandbahn im Kleinwalsertal.

Tannheim

Tannheim

Tannheim, Donnerstagnach der kälteste Ort Österreichs, aus der Vogelperspektive.

Au-Schoppernau Breitenalpe

Au-Schoppernau Breitenalpe

Schnee soweit das Auge reicht auf der Breitenalpe in Au-Schopperau.

Silvretta

Silvretta

Leicht angezuckert: Die Silvretta in Vorarlberg.

Lechtal

Lechtal

Auch im südsteirischen Lechtal kündigt sich der Winter an...

Leutschach

Leutschach

...ebenso im südsteirischen Leutschach.

Silbertal

Silbertal

Panoramablick von der Bergstation der Kristbergahn im Silbertal.

Warth

Warth

Auch in Warth kann man den Beginn der Wintersaison kaum erwarten.

Turracher Höhe

Turracher Höhe

Der majestätische Blick auf die Turracher Höhe.

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  Diashow

Die Temperaturen liegen nur mehr zwischen zwei und neun Grad. In 2.000 Meter minus fünf. Die Woche wird nebelig, trüb und von einzelnen kurzen Schauern durchzogen.

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Rekordwinter
Jetzt überraschen Wissenschafter mit ihren neuesten Studien: Heuer könnte ein Eiswinter werden – eventuell der kälteste seit 100 Jahren. Grund: Die üblichen Warmluft-Strömungen aus dem Atlantik setzen aus und kühlen Europa ab (siehe Kasten rechts). Gute Nachrichten bedeutet das für die Skifahrer und Touristiker: Die Schneebedingungen versprechen sehr gut zu werden.

Enorme Preis-Steigerung
Einen Schock versetzt dieser Eiswinter hingegen allen, die mit Öl ihre Häuser beheizen und sich noch nicht eingedeckt haben: Bis zu 20 Prozent teurer fällt heuer die Rechnung aus. Ein durchschnittlicher Haushalt wird zu derzeit gültigen Preisen 1.820 Euro für die Heizsaison ausgeben. Das sind um 387 Euro mehr als im Vorjahr! Grund ist die rasant steigende Nachfrage nach Rohöl – das schlägt sich gewaltig im Preis nieder.

Auch Pellets werden teurer
Teurer werden auch die immer beliebteren Holzpellets. Die Arbeiterkammer rechnet mit einer Verteuerung um 1,6 Prozent. Derzeit kostet eine Tonne 211 Euro (sechs braucht ein Haushalt im Schnitt). Einzige Heizart, die derzeit billiger wird: Erdgas mit -4%. Ein durchschnittlicher Haushalt gibt in Österreich zwischen 800 und 1.800 Euro pro Jahr für Wärme aus.

Uns steht ein Rekord-Winter ins Haus
Grund: Normalerweise wird unser Klima in Europa auch vom Atlantik mitverursacht. Der Golfstrom agiert wie eine Heizung und mischt ein wenig Wärme in unser Wetter-System. Heuer fällt das aus. Den warmen Strom gibt es so nicht mehr. Eine Erklärung der Experten: Tonnen von Chemikalien wurden nach der BP-Ölkatastrophe ins Meer geschüttet. Wegen denen fließt das Wasser jetzt nicht mehr gleichmäßig.

Winter hat Westösterreich in Griff

Wegen der starken Schneefälle wurde in Kärnten über die Großglockner Hochalpenstraße und in Tirol über das Timmelsjoch (B186) eine Sicherheitssperre verhängt. Auf der B179 blieben zwischen Nassereith und dem Fernpass Schwerfahrzeuge hängen, die Straße musste ebenfalls gesperrt werden, berichtet der ÖAMTC.

   Im Zillertal kollidierten mehrere Fahrzeuge auf schneeglatter Fahrbahn, die B169 war zwischen Mayrhofen und Ramsau für etwa eine Stunde unpassierbar. Einige höher gelegene Straßen waren nach Angaben des Clubs nur mit Ketten befahrbar, so etwa die Silvretta Straße (B188), die Gerlos Straße (B165) und die Strecke über den Triebener Tauern (B114).

   Auch wenn die situative Winterausrüstungspflicht erst in einer Woche in Kraft tritt, rät der ÖAMTC, bei Fahrten in höheren Lagen Ketten mitzuführen sowie Fahrweise und Geschwindigkeit unbedingt an die winterlichen Straßenverhältnisse anzupassen.

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