K.O.-Tropfen: Herzstillstand bei 19-Jähriger

Todeskampf in Tanzlokal

K.O.-Tropfen: Herzstillstand bei 19-Jähriger

Schwindelgefühl, Übelkeit, plötzlich kein Gleichgewicht mehr, alles wird schwarz – so erging es einer 19-Jährigen in einer Diskothek in Villach. Ein bisher Unbekannter hatte ihr heimlich K.-o.-Tropfen ins Getränk gemischt. Die junge Kärntnerin erlitt einen Herzstillstand, brach bewusstlos zusammen. Freunde brachten sie ins Krankenhaus, Ärzte retteten ihr Leben. Das Spital erstattete Anzeige – die Suchtmittelgruppe ermittelt.

Die muss jetzt auf das Untersuchungsergebnis warten, denn derzeit können sie sich nur auf die Aussage des behandelnden Arztes stützen. Er sprach von einem „schweren medizinischen Notfall“. Indessen werden die Aufnahmen der Überwachungskameras überprüft.

Dem Mädchen geht es mittlerweile wieder gut. Es dürfte aber nicht das einzige Opfer gewesen sein.

Polizei prüft noch zwei weitere Fälle in dem Lokal
„Ermittlungen in Form von Befragungen ergaben, dass es noch zwei weitere Fälle mit K.-o.-Tropfen geben könnte“, sagte Gottlieb Türk, Leiter des Landeskriminalamts, zu ÖSTERREICH. Der Täter dürfte es am nächsten Abend in demselben Lokal noch einmal versucht haben.

Die Polizei warnt eindringlich vor der heimtückischen Party-Droge. Sie ist farb- und geruchlos. „Immer auf das Getränk aufpassen“, rät Türk zur Vorsicht.

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