Kärntnerin überwies

"Love Scam"-Methode

Kärntnerin überwies "Internetliebe" 85.000 Euro

Eine 63 Jahre alte Kärntnerin ist Opfer von Internetbetrügern geworden. Die Frau fiel auf die sogenannte "Love Scam"-Methode herein. Eine Onlinebekanntschaft spielte ihr zuerst die große Liebe vor und lockte ihr dann mit Geschichten über familiäre, gesundheitliche und sonstige finanzielle Probleme Geld heraus. Die 63-Jährige überwies insgesamt 85.000 Euro und nahm dafür sogar eine Hypothek auf.

"Love-Scam"-Opfer
Die Onlinebekanntschaft bestand bereits seit über einem Jahr. Die Kärntnerin schickte den Tätern immer wieder Geld, von kleinen Beträgen wie 200 Euro bis zu größeren Brocken im Bereich 6.000 und 8.000 Euro auf Konten im Ausland, sagte Datenermittler Klaus Tamegger aus dem Bezirk Spittal zur APA. Die benutzten Überweisungsdienste machen eine Rückverfolgung der Geldflüsse schwierig.

Erst vor wenigen Tagen war ein anderer "Love Scam"-Fall in Kärnten bekannt geworden. Eine 34-jährige Klagenfurterin hatte ebenfalls Zehntausende Euro an eine vermeintliche Internetliebe überwiesen. In diesem Fall schöpfte die Bank Geldwäscheverdacht und schaltete die Behörden ein.

 

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