Kletterer stürzte 30 Meter in den Tod

Salzburg

Kletterer stürzte 30 Meter in den Tod

Im Gosaukamm bei Annaberg (Tennengau) ist am Mittwochvormittag ein 70-jähriger Kletterer aus Oberösterreich tödlich verunglückt. Der Mann war mit seinem Enkelsohn (27) in die Ostkante des Geisterkogels (2.245 Meter) eingestiegen und befand sich in der ersten Seillänge. Während ihn sein Kletterpartner vom Boden aus sicherte, stieg der Alpinist rund 30 Meter empor, als ein Felsbrocken ausbrach.

Mehrmals auf Felswand aufgeschlagen

Der Mann stürzte in die erste Zwischensicherung, die aber nicht hielt. "Die zweite Zwischensicherung hat dann gehalten, der Kletterer ist aber beim Sturz mehrmals auf der Felswand aufgeschlagen", sagte der Einsatzleiter der Bergrettung Annaberg, Werner Quehenberger, der APA. Wegen der Dehnung des Kletterseils schlug der Mann schließlich auch beim Einstieg am Boden auf. Sein Enkel alarmierte über das Handy das Rote Kreuz, welches sofort die Bergrettung alarmierte.

Der Rettungshubschrauber "Martin 1" nahm zwei Bergretter auf und musste die Verunfallten zuerst in einer der vielen Rinnen lokalisieren. "Die Landung in der steilen Schotterriese war ebenfalls sehr anspruchsvoll", sagte Quehenberger. Der Notarzt versuchte gemeinsam mit den Bergrettern, den Verunglückten wiederzubeleben, allerdings ohne Erfolg. Für den 70-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Die Leiche des Mannes wurde mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.

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