Kupferdiebe stoppen Wiener U6

Schon wieder

Kupferdiebe stoppen Wiener U6

Der Kupferkabel-Klau auf den Linien der Wiener U-Bahn geht weiter. In der Nacht auf heute, Freitag, war wieder die U6 das Ziel der offenbar bestens organisierten Bande, die zwischen der Spittelau und Jägerstraße zuschlugen. Der Betrieb der Linie musste ab 11.00 Uhr für etwa drei Stunden für die dringend notwendigen Reparaturen eingestellt werden.

Während der Arbeiten verkehrte die U6 nur zwischen Siebenhirten und Spittelau sowie zwischen Floridsdorf und Jägerstraße. Dazwischen war die Verbindung unterbrochen. Es wurde empfohlen, auf den Autobus 35A umzusteigen, der zwischen Nußdorfer Straße und Jägerstraße verstärkt eingesetzt wurde. Für die gesamte U6 mussten die Fahrgäste am Freitag mit Verzögerungen rechnen.

Neben den bisherigen Bemühungen haben die Wiener Linien nun eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt, die zur Ergreifung der Täter führen. Zudem wird ab sofort zusätzliches Sicherheitspersonal Patrouillengänge auf dem gesamten Wiener U-Bahnnetz durchführen.

Zwei Kupferdiebe verhaftet
Die Polizei hat in der Nacht auf Freitag zwei Kupferdiebe geschnappt - leider dürften die beiden Kriminellen nicht diejenigen sein, die für die Coups im Bereich der Wiener U-Bahnlinien verantwortlich sind. Geschnappt wurden die 39 und 35 Jahre alten Männer von einer aufmerksamen Streife, als sie Kabelrollen in ein Auto einluden. Nach kurzer Flucht wurden sie in der Steinbruchstraße gestellt. Sie wollen die Kabel "gefunden" haben - woher sie tatsächlich stammen, stand zunächst nicht fest.

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