Mordversuch: Opfer außer Lebensgefahr

Nach Bluttat in Seiersberg

Mordversuch: Opfer außer Lebensgefahr

Nach dem blutigen Ende eines Ehestreits in einem Einkaufszentrum in Seiersberg nahe Graz ist das Opfer nach der Not-OP außer Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter hat bei den Vernehmungen weitgehend gestanden, erklärte Harald Winkler vom Landeskriminalamt Steiermark. Er habe jedoch seine Frau nicht umbringen wollen. Die 29-Jährige soll im Laufe des Christtags aus dem künstlichen Tiefschlaf geweckt werden.

Der Streit zwischen den Eheleuten sei dem 45-jährigen Serben zufolge offenbar wegen zu teurer Einkäufe entbrannt. Dann sei die Auseinandersetzung eskaliert. Die beiden hatten sich zum gemeinsamen Einkauf getroffen, denn der Mann wohnt wegen eines Betretungsverbots seit einigen Wochen bei einem Freund: "Er wollte sie beim Einkauf von teuren Produkten abhalten", meinte Winkler. Die Untersuchungshaft werde nun beantragt, die Ermittlungen laufen wegen versuchten Mordes.

Das Opfer wurde am Heiligen Abend stundenlang operiert und die Ärzte meinten am Christtag, die Lebensgefahr sei gebannt. Sie hat zahlreiche Schnittverletzungen im Gesicht und am Hals sowie einen Stich in den Oberbauch davongetragen.

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