Frau mit 60.000 Bienen attackiert

Prozess

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Frau mit 60.000 Bienen attackiert

Am 4. Juni 2009 soll Pächter Josef W. 60.000 Bienen auf die Besitzerin des Bienenstocks losgelassen haben und sie mit einem Strohbesen gestoßen sowie mit dem Kopf gegen eine Tür geworfen haben. Der Prozess wurde vertagt, weil Richter Josef Geisler ein neues Gutachten über Art und Dauer der Verletzung der Frau einholen will.

"Spinnt die?“

Worum es tatsächlich ging: Vor Gericht erzählt Josef W. seine Version der Geschichte: "Sie schmiss einfach die Bienenvölker raus, ohne Schutzgewand, da hab ich mir gedacht: Ja spinnt denn die?“, erklärt er. Warum sie das getan habe, wisse er nicht. Er sei in das Bienenhaus gerannt und habe versucht, die hysterische Frau zu beruhigen: "Ich bin dann davongelaufen, ich rauf doch mit keinem Weibe!“ Tatsächlich war Margit T. gegen Bienen allergisch gewesen und durch die Stiche lebensgefährlich verletzt worden. "Von der Allergie hab i nix gewusst!“, erklärt W.

Unverlässlich

T.s Ehemann Hans erzählt die Geschichte allerdings von einer anderen Seite: W. habe am Bienenhaus nach langjähriger Pacht kein Interesse mehr gezeigt und es bis Frühling 2010 räumen sollen, doch er hatte immer andere Ausreden. Als seine Frau die Bienenstöcke dann selbst verräumen wollte, kam es zum Eklat. Margit T. ist mittlerweile übrigens im April 2010 an einer schweren Krankheit gestorben.

Autor: Christina Schwienbacher
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