Raubüberfall auf Salzburger Tankstelle

Keine Beute

 

Raubüberfall auf Salzburger Tankstelle

Als er gegen 5.55 Uhr den Verkaufsraum aufgesperrt hatte, stürmte ein maskierter Mann hinein. Der bedrohte ihn mit einem rund 20 Zentimeter langen Küchenmesser und schrie "Geld her". Doch anstatt das Bargeld auszuhändigen, warf ihm der Angestellte in Panik eine Mineralwasserflasche und einen Bürosessel nach. Der Täter bekam es mit der Angst zu tun und flüchtete ohne Beute.

Im Schock gehandelt
Der Tankwart erlitt einen Schock, blieb aber unverletzt, informierte das Landespolizeikommando. Der 37-Jährige habe sich in eine sehr gefährliche Situation begeben, als er dem Täter mehrere Gegenstände nachschmiss, sagte Sachbearbeiter Robert Schmid von der Kriminalabteilung. "Der Mann stand ja mit dem Messer hautnah beim ihm." Der Angestellte konnte noch während des Überfalls den Alarmknopf drücken.

Noch keine Spur
Nur wenige Minuten später trafen die ersten Polizeistreifen am Tatort auf dem Walserberg ein. Der Verdächtige war in Richtung Wals gelaufen. Die Beamten durchkämmten mit Hunden ein nahe gelegenes Waldstück, fanden aber niemanden. "Bis jetzt haben wir noch keine Spur, aber die Auswertung der Videoaufzeichnungen ist wegen der auffälligen Kleidung des Mannes sehr erfolgsversprechend", sagte Schmid.

Serientäter
Auf Grund der Aufnahmen, die einen Mann mit gleicher Kleidung zeigten, ist sich die Polizei zu 99,9 Prozent sicher, dass der Verdächtige am 15. Jänner gegen 3.00 Uhr in die selbe Tankstelle eingebrochen war. Sie war zu diesem Zeitpunkt geschlossen. Der Mann fand damals kein Geld und machte sich ohne Beute aus dem Staub.

Einheimischer
Der Unbekannte trug eine schwarze Wollhaube mit Sehschlitzen und einen blauen Schlapphut, einen orangen Anorak mit schwarzen Einsätzen im Innenbereich der Ärmel und an den Seiten, weiters helle Handschuhe, Blue Jeans und dunkle Schuhe. Er ist etwa 175 Zentimeter groß, hat helle Augen und eine korpulente Figur mit Bauchansatz. Er sprach einheimischen Dialekt. Das Küchenmesser hatte einen schwarzen Griff.

Die Fahndung lief am Nachmittag auf Hochtouren. Einen Verdacht gegen eine konkrete Person gab es noch nicht.

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