Raucher jagten sich auf Balkon selbst in die Luft

Kärnten

Raucher jagten sich auf Balkon selbst in die Luft

Verhängnisvoller kann eine „Rauchpause“ nicht ausgehen: Ein 28-jähriger Kärntner hatte bei Aufräum- und Entrümpelungsarbeiten am Dachboden des elterlichen Hauses in St. Andrä im Lavanttal eine Handvoll Pulver gefunden.

Der 28-Jährige will nicht geahnt haben, dass es sich dabei um hochexplosives Schwarzpulver handelte. Also gab er das vermeintliche „Puder“ gemeinsam mit anderen Unrat in einen großen Kochtopf und stellte diesen auf den Balkon im ersten Stock des Hauses im Bezirk Wolfsberg.

Explosion
Einen Tag später ging der Kärntner (28) gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund auf den Balkon, um eine zu rauchen. Dabei entsorgten beide Männer ihre Zigarettenstummel in dem immer noch dort stehenden Kochtopf. Sofort entzündete sich das Schwarzpulver und es kam zu einer Verpuffung mit großer Wucht.

Hubschrauber
Beide Männer erlitten schwerste Verbrennungen am ganzen Körper. Nach der Erstversorgung wurde einer der beiden mit dem Hubschrauber ins Klinikum Graz geflogen. Der andere wurde mit dem Rettungswagen ins Spital nach Klagenfurt gebracht. (krt)

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