Schlechte Quote bei Verbrechensaufklärung in Ö

Hinter Deutschland

© APA

Schlechte Quote bei Verbrechensaufklärung in Ö

Im Vergleich zu Deutschland schneidet Österreich bei der Raub- und Diebstahlskriminalität offenbar schlecht ab. Dies würden statistische Daten des Innenministeriums zeigen, die eigentlich unveröffentlicht hätten bleiben sollen, berichtete die Tageszeitung "Der Standard" in ihrer Wochenendausgabe. 1996 sei noch fast jeder dritte Diebstahl geklärt worden, zehn Jahre später waren es demnach nur mehr 16,4 Prozent.

In Bayern, aber auch in Gesamtdeutschland sowie in der Schweiz, hätten Diebstähle und Raube seit 1996 hingegen kontinuierlich abgenommen. Gleichzeitig sollen auch immer mehr Fälle geklärt worden sein. Das geht aus dem entsprechenden Papier mit dem Titel "Kriminalitätsvergleich" des Bundeskriminalamts hervor. Es ist mit 6. Juni 2008 datiert.

Die Raub-Aufklärungsquote lag demnach 1993 in Deutschland und Österreich bei genau 42 Prozent, bis 2006 stieg diese in Deutschland auf 51,5 Prozent, in Österreich gab es eine Abnahme auf 35,9 Prozent. Bei Diebstahl lag das Verhältnis dieser Länder 2006 laut dem Papier bei 29,7 Prozent gegenüber 16,4 Prozent. Bundeskriminalamts-Sprecher Helmut Greiner war am Freitagabend nicht für eine Stellungnahmen erreichbar, auch Seiten des Innenministeriums gab es vorerst keine Stellungnahme.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 8

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen