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Seisenbacher: Keine Auslieferung?

Überraschende Enthaftung

Seisenbacher: Keine Auslieferung?

Olympiasieger Peter Seisenbacher wurde letzten Freitag überraschend aus der Auslieferungshaft in der Ukraine entlassen. Der Judoka war in Österreich wegen sexuellen Missbrauchs zweier Mädchen angeklagt worden, war nicht zur Verhandlung in Wien erschienen und danach monatelang untergetaucht.

Seisenbacher zahlte bei Enthaftung keine Kaution

Nach seiner Verhaftung in Kiew kam er in U-Haft. Jetzt sind die Details der verblüffenden Enthaftung bekannt geworden: Laut Christian Pilnacek (Justizministerium) gab es bei der Haftverhandlung keinen Dolmetscher – das berichtete die ZiB 1.

Seisenbachers Anwalt Bernhard Lehofer sagt, sein Mandant habe keine Kaution zahlen müssen. „Aus meiner Sicht ist das in keiner Weise eigenartig“, so Lehofer in der ZiB.

Insider wiederum behaupten, die Tat, also der sexuelle Missbrauch, wäre in der Ukraine bereits verjährt – deswegen die Enthaftung des Sportlers.

Sollte das tatsächlich der Fall sein, sind die Chancen auf eine Auslieferung Seisenbachers gering. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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