Terrorverdächtiger aus St. Pölten: Jetzt spricht die Mutter

Sohn konvertierte zum Islam

Terrorverdächtiger aus St. Pölten: Jetzt spricht die Mutter

Die Mutter des 21-jährigen Reisebüroangestellten fiel aus allen Wolken, als sie am Montag erfuhr, dass ihr Sohn (Name der Redaktion bekannt) aus der gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Spratzern von der Cobra mitgenommen wurde.

ÖSTERREICH erzählt sie: „Mein Sohn ist vor einem Jahr zum Islam konvertiert. Mit einem Schlag hat er nicht mehr geraucht, getrunken und hat seine Markenkleidung gespendet.“ Die Frau wandte sich vertraulich an die Polizei, weil sie befürchtete, dass ihr Sohn in den IS-Dunstkreis abdriften könnte. „Dort hat man aber nur gemeint, das wäre Religionsfreiheit.“

Bursche drohte: »Reise wird im Feuer enden«

Hintergrund der Komplettverwandlung des jungen Touristikers: Der 21-Jährige hatte in Wien am Praterstern nahe seinem Arbeitsplatz mehrere Iraker kennengelernt. In kürzester Zeit wurde aus dem lustigen aufgeschlossenen Niederösterreicher, der „eigentlich wunschlos glücklich“ ist („Man sollte das Leben so schätzen, wie es ist“, so der 21-Jährige auf ask.fm), ein radikaler Islamist. Sein letzter Internet-Eintrag: „Die letzte Offenbarung des Schöpfers ist der Koran. Warnung an alle, die denken, Allah (der einzige Gott) hat sich Kinder genommen: Eure Reise wird im Feuer enden.“

Die Polizei bestätigte am Montag, dass neben dem jungen St. Pöltner vier weitere Verdächtige festgenommen wurden. Zu Redaktionsschluss wurde der 21-Jährige am Polizeiposten Europaplatz einvernommen.

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