Toter aus dem Wiener Donaukanal geborgen

Rätsel um Todesursache

Toter aus dem Wiener Donaukanal geborgen

Die Feuerwehr hat Donnerstagmittag einen toten Mann aus dem Donaukanal in Wien geborgen. Laut Polizeisprecher Paul Eidenberger rief ein Passant die Einsatzkräfte um 12.35 Uhr an und gab an, dass er bei der Rotundenbrücke eine Leiche im Wasser treiben gesehen hatte. Die Blaulichtorganisationen fuhren dem flussabwärts treibenden Mann nach.

Kurz nach 13.00 Uhr bargen die Feuerwehrkräfte den Toten auf Höhe der Praterbrücke. Die Leiche wurde kommissioniert. Demnach handelte es sich um einen 40 bis 50 Jahre alten Mann. Die Todesursache war unklar, laut Eidenberger dürfte der Tote demnächst obduziert werden. Die Identität war zunächst völlig unklar.

Seit Ende Jänner wird ein Arbeiter vermisst, der beim Schwedenplatz von einem Baggerschiff in den Donaukanal gestürzt war. Ein Zeuge hatte noch vergeblich versucht, ihn mit Hilfe eines Seils aus dem Wasser zu retten. Ob es sich bei dem nun geborgenen Toten um den Vermissten handelt, wird der Obduktionsbericht klären.
 

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