Trainer soll Schützling vergewaltigt haben

In Vorarlberg

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Trainer soll Schützling vergewaltigt haben

Ein 64-jähriger Schwimmtrainer aus Vorarlberg wird der Vergewaltigung bezichtigt. Der Mann soll sich an einem seiner weiblichen Schützlinge vergangen haben, berichteten am Donnerstag die "Vorarlberger Nachrichten" unter Berufung auf den Feldkircher Staatsanwalt Reinhard Fitz. Die sexuellen Übergriffe erstreckten sich angeblich über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren. Ob es weitere Opfer gibt, wird derzeit von der Staatsanwaltschaft geprüft.

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Nach Angaben von Fitz liegt gegen den 64-Jährigen eine Anzeige wegen Vergewaltigung, geschlechtlicher Nötigung, sittlicher Gefährdung von Personen unter 16 Jahren und pornografischer Darstellung Minderjähriger "zum Nachteil einer weiblichen Person" vor. Die Vorwürfe seien im Zusammenhang mit der Vereinstätigkeit des 64-Jährigen zu sehen. Weitere Details - wie etwa das Alter des Opfers - nannte Fitz nicht. Der Beschuldigte wurde am 3. Februar in Untersuchungshaft genommen, als Haftgrund wurde Wiederholungsgefahr angegeben.

Recherchen von ORF Radio Vorarlberg zufolge reichen die Vorwürfe gegen den 64-Jährigen bis ins Jahr 2004 zurück. Schon damals seien Vergewaltigungs- und Missbrauchsgerüchte aufgetaucht, hieß es im Rundfunk. Gegenüber seinem damaligen Verein habe der Mann aber sämtliche Anschuldigungen abgestritten, eine Anzeige wurde nicht erstattet, weder vom Verein noch von Eltern.

Wechsel
In weiterer Folge wechselte der Beschuldigte innerhalb Vorarlbergs den Verein, dabei soll ihm auch eine seiner ehemaligen Schwimmschülerinnen als Trainerin gefolgt sein. Dabei soll es sich um das mutmaßliche Opfer handeln, das nach einem Jahr wieder zum anderen Verein zurückgekehrt sei. Der 64-Jährige wurde vom Opfer angezeigt, nachdem es sich einem Psychotherapeuten anvertraut hatte.

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