Pfarrer rettet sich nach Wald-Unfall selbst

Völkermarkt

Pfarrer rettet sich nach Wald-Unfall selbst

Pfarrer Peter S. ist nicht nur für die Seelsorge in der Gemeine Globasnitz (Bezirk Völkermarkt) zuständig, sondern arbeitet dort auch leidenschaftlich gerne als Förster. Der Geistliche bewirtschaftet insgesamt rund 42 Hektar Wald. Am Montagvormittag fuhr der 73-Jährige alleine in den Wald bei seiner Heimatgemeinde, um Bäume zu fällen. Bei den Arbeiten kam es dann zur Tragödie. Ein Baum fiel in eine nicht erwartete Richtung und donnerte dem Gottesmann auf den Fuß. Dabei zertrümmerte es ihm den linken Unterschenkelknochen. „Ich habe im steilen Gelände sitzend geschlägert und konnte nicht mehr ausweichen“, sagte der Gottesmann nach dem Horror-Vorfall.

Rettungshubschrauber flog Gottesmann ins Spital
Der Pfarrer robbte mit dem kaputten Fuß zu seinem Traktor und wollte mit dem Handy Hilfe holen. Doch er hatte keinen Empfang. Schwer verletzt kletterte der 73-Jährige auf seinen Traktor, startete den Motor und schaffte es geplagt von Schmerzen fast drei Kilometer in den nächsten Ort. Dort verständigte eine Frau die Rettung. Peter S. blieb bis zum Eintreffen der Ärzte auf dem Traktor sitzen. Die Einsatzkräfte forderten einen Rettungshubschrauber an. Peter S. wurde in das Spital nach Klagenfurt geflogen und operiert. Die gute Nachricht: „Er hat alles gut überstanden. Es geht ihm gut, er befindet sich schon auf dem Weg der Besserung“, sagte ein Pfarrer-Kollege am Dienstag zu ÖSTERREICH.

(cog)

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