Burgenländer stach Ehefrau nieder

Nach Streit

Burgenländer stach Ehefrau nieder

Ein seit längerem schwelender Beziehungskonflikt zwischen einem 52-jährigen Burgenländer und seiner 51-jährigen Frau ist am Samstagvormittag eskaliert. Dabei griff der Ehemann zu einem Küchenmesser und verletzte seine Frau mit mehreren Stichen schwer, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland am Sonntag.

Auslöser des Streits war Dreiecksbeziehung
Das Paar hatte sich deshalb seit Juli immer wieder gestritten, es sei auch zu handgreiflichen Auseinandersetzungen gekommen. Gegen den 52-Jährigen wurde bereits einmal ein Betretungsverbot ausgesprochen.

Am Samstag kam es gegen 8.30 Uhr erneut zu einem Streit, der schließlich einen dramatischen Verlauf nahm. Der 52-Jährige stach mehrmals mit einem etwa 20 Zentimeter langen Küchenmesser auf seine Frau ein. Die 51-Jährige wurde in Bauch, Brust und Unterarm getroffen. Sie wurde schwer verletzt, die Verletzungen seien jedoch nicht lebensbedrohend, hieß es von der Sicherheitsdirektion unter Berufung auf die Auskunft des behandelnden Arztes. Die Frau wurde in das Krankenhaus Oberwart gebracht.

Der Ehemann zeigte sich laut Exekutive geständig. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt stellte einen Haftantrag. Der 52-Jährige wurde in die Justizanstalt Eisenstadt gebracht.

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