Grazer trieb in Kärnten sein Unwesen

30 Einbrüche

© Niesner

Grazer trieb in Kärnten sein Unwesen

Vereinshäuser, Sportvereine, Firmen und Kantinen, allesamt im Bezirk Wolfsberg: Der Mann hatte sich offenbar spezialisiert. Und er ging immer nach dem gleichen Schema vor. Meistens hat er eine Tür oder ein Fenster aufgezwängt, um in das Innere der Gebäude zu gelangen. Dort brach er Spielautomaten, Getränkespender und Warenautomaten auf. Der Täter hatte es vor allem auf Bargeld und Zigaretten abgesehen.

DNA-Spuren und Bilder
Bald war klar, dass die 30 Einbrüche zwischen März 2008 und Jänner 2009 vom selben Täter verübt wurden. Durch Tatortspuren wurde ein 49 Jahre alter Grazer als mutmaßlicher Einbrecher ausgeforscht. Das Auto des mutmaßlichen Täters, das in der Nähe eines Tatortes gesichtet worden war, sowie DNA-Spuren, Schuhsohlenabdrücke und Bilder aus Überwachungskameras brachten die Kriminalisten auf die „heiße“ Spur. Insgesamt erbeutete der Täter bei seiner Wolfsberg-Tour 12.500 Euro Bargeld, der Sachschaden beträgt rund 45.000 Euro. Der Mann befindet sich in U-Haft in Graz, weil er in der Steiermark ebenfalls eine Einbruchsserie verübt hat.

Trotz der erdrückenden Beweise ist er nicht geständig. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

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