Mit 140 km/h durch die 30er Zone gerast

Mitten in Klagenfurt

Mit 140 km/h durch die 30er Zone gerast

Ein 19 Jahre alter Arbeitsloser hat sich in der Nacht auf Sonntag mit der Polizei eine Verfolgungsjagd durch Klagenfurt geliefert. Er ignorierte die Aufforderung der Beamten, anzuhalten und raste teilweise mit 140 km/h durch die Stadt. Eine Sackgasse stoppte den Burschen schlussendlich, er und zwei Insassen flüchteten zu Fuß. Der Lenker und einer seiner Kumpanen wurden vorläufig festgenommen, ein Alkotest ergab 0,78 Promille.

Bei Kontrolle tritt in die Pedale
Die Polizisten waren gegen Mitternacht wegen seiner auffälligen Fahrweise auf den Klagenfurter aufmerksam geworden. Als sie den Wagen stoppen und ihn einer Kontrolle unterziehen wollten, hielt er zwar kurz an, fuhr dann aber mit quietschenden Reifen los. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, woraufhin der Flüchtende mit 140 km/h durch mehrere 30 km/h Zonen raste und die B70 an einer Kreuzung ohne die Geschwindigkeit zu verringern überquerte.

Endstation in der Sackgasse
Im Stadtteil Fischl fuhr der 19-Jährige in eine Sackgasse und musste anhalten. Er sowie zwei weitere Burschen sprangen aus dem Auto, rannten davon und versteckten sich unter Büschen und einem anderen Pkw. Im Zuge der Fahndung wurden der Arbeitslose und ein Beifahrer gefasst. Der Probeführerschein wurde dem Lenker vorläufig abgenommen, weitere Erhebungen über das Motiv sind im Gange.

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