Ermittlungen nach Kleinflugzeug-Absturz angelaufen Ermittlungen nach Kleinflugzeug-Absturz angelaufen

Hoher Lindkogel

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Ermittlungen nach Kleinflugzeug-Absturz angelaufen

Nach dem Flugzeugabsturz im Wienerwald im Bezirk Baden vom Vortag sind am Montag die Ermittlungen der Unfalluntersuchungsstelle des Bundes, Fachbereich Luftfahrt, zur Klärung der Ursache angelaufen. Bei dem Unglück war der Pilot ums Leben gekommen. Die Identität des Mannes stand vorerst noch nicht fest.

Das Flugzeug war im Bereich des Lindkogels vom Radar verschwunden, weshalb ein Absturz vermutet wurde. Die Unfallstelle war zunächst nicht bekannt, weshalb die Einsatzkräfte knapp zwei Stunden im dichten Nebel nach der einmotorigen Maschine suchten.

Eine großangelegte Suche mit Hubschraubern wurde gestartet. Auf Grund des schlechten Flugwetters musste der Notarzthubschrauber die Suchflüge einstellen.

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Das unwegsame Gelände sowie die Witterungsverhältnisse forderten den Einsatzkräften alles ab. Auch weitere Bergrettungsmannschaften des Gebietes Süd (Wienerwald Süd, Puchberg und Reichenau) wurden zur Suche angefordert.

Nach rund eineinhalb Stunden meldete die Feuerwehr den Fund des abgestürzten Flugzeuges nahe der Ruine Merkenstein. Die Einsatzkräfte mussten sich teils zu Fuß zur Unfallstelle vorkämpfen. Trotz des intensiven Einsatzes konnte dem Piloten nicht mehr geholfen werden - er wurde tot im Wrack gefunden. Das Dach des Cockpits war aufgerissen, der Verunglückte hatte unter anderem tödliche Kopfverletzungen erlitten.

Die Piper Malibu habe eine amerikanische Zulassung aufgewiesen. Der Pilot, der vermutlich von England kam, wollte am Flugplatz Bad Vöslau landen.

Fotos: (c) APA

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