Helmskandal: Klage gegen Grüne

Kreditschädigung

© Land-NÖ

Helmskandal: Klage gegen Grüne

Morgen werden die Anwälte erstmals zusammentreffen, dann hat der Helm-Gutachtenstreit offiziell eine neue Ebene erreicht. Wie berichtet, beauftragten die nö. Grünen die AUVA (Allgemeine Unfallversicherung), um die NÖ-Landeshelme (also Rad- und Skihelme) auf ihre Sicherheit testen zu lassen. Deren Ergebnis: Die Helme sind nicht sicher, der Riemen am Kinn könne unter Umständen zu Strangulierungen führen.

Kreditschädigung
Zwei Tage später dann das Dementi der AUVA – die Helme seien sicher, die grünen Aussagen haltlos, weil die Helme nach den falschen Ö-Normen geprüft wurden. Die steirische Vertriebsfirma hat jetzt ihre Anwälte eingeschaltet. Es geht um Kreditschädigung und um die Aufforderung, eine Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung zu unterschreiben. In dieser sollen die nö. Grünen veröffentlichen, dass ihr Gutachten falsch und die Helme sicher seien. Andernfalls werde man Klage einreichen.

„Wir haben nichts unterschrieben und lassen uns sicher nicht einschüchtern“, so die erste Reaktion des Grünen-Landesgeschäftsführer Thomas Huber. Er bleibe dabei und lasse die Schritte auf sich zukommen. „Wir haben schon viel ausgehalten.“

Für VP-Landesgeschäftsführer Gerhard Karner ist der Gutachten-Helm-Streit jedoch eine klare politische Bankrott-Erklärung der Grünen: „In Wahrheit haben die NÖ Grünen mit dieser miesen Verunsicherungskampagne jede Glaubwürdigkeit verspielt. Denn wie soll man jemandem trauen, der in einer so sensiblen Frage, wo es um die Sicherheit der Kinder geht, Familien und Kinder belogen hat?“

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