Motorradfahrer von Polizei erschossen Motorradfahrer von Polizei erschossen Motorradfahrer von Polizei erschossen Motorradfahrer von Polizei erschossen

Tragisch

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Motorradfahrer von Polizei erschossen

Ein Polizist soll am Freitag gegen 4.00 Uhr früh auf einen flüchtigen Motorraddieb in Wetzelsdorf (Bezirk Mistelbach) geschossen haben. Der 47-jährige Verdächtige wurde dabei tödlich getroffen. Der Mann sei der Exekutive bei einer Kontrolle in Gaweinstal davongefahren, bei einem weiteren Anhalteversuch habe er erneut zu entkommen versucht. Dabei habe ein Beamte von seiner Dienstwaffe Gebrauch gemacht, so Friedrich Köhl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg.

Polizisten wollten den Verdächtigen zunächst in Gaweinstal (Bezirk Mistelbach) im Weinviertel kontrollieren, der 47-Jährige Wiener sei aber geflüchtet und den Beamten davongefahren, erläuterte Köhl. In der Folge nahmen die Exekutivbeamten die Verfolgung auf, zudem wurde eine Fahndung nach dem Verdächtigen eingeleitet.

In Wetzelsdorf hätten Beamte erneut versucht, den Motorradlenker anzuhalten. Der 47-Jährige sei jedoch erneut geflüchtet. In der Folge habe ein Beamter von der Dienstwaffe Gebrauch gemacht. Ob ein oder mehrere Schüsse abgegeben wurden, stand laut Köhl vorerst noch nicht fest. Der mutmaßliche Dieb wurde in den Rücken getroffen und starb wenig später an den Folgen der dabei erlittenen Verletzungen.

Das Bike dürfte der 47-Jährige vermutlich am Donnerstag in Wien gestohlen haben. Eine Obduktion der Leiche wurde angeordnet.

Der Fall ist Freitagnachmittag an die Staatsanwaltschaft Wien übergeben worden. Dies teilte die Sprecherin der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien, Marie-Luise Nittel, mit. Auch eine Obduktion des 46-Jährigen, der durch einen aus einer polizeilichen Dienstwaffe abgegeben Schuss ums Leben kam, wurde bereits angeordnet.

Die Staatsanwaltschaft Wien sei nicht zuletzt deshalb mit den Erhebungen betraut, da auch das Motorrad in der Bundeshauptstadt gestohlen worden ist. Diese Erhebungen würden gleich mitgeführt werden, erläuterte Nittel. Vor der Entscheidung der OStA war der Fall unter die Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft Korneuburg gefallen. Dass nun die Staatsanwaltschaft Wien damit betraut werde, erfolge unter dem Aspekt, den Anschein der Befangenheit zu vermeiden.

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