Ein 29-jähriger Nordafrikaner wurde durch Schnittverletzungen im Gesicht verletzt - er war von einem Begleiter dreier Frauen, die in Streit geraten waren, mit einem Messer attackiert worden.
Wien. Der Algerier, der nach eigenen Angaben am Donnerstagabend am Keplerplatz in Favoriten die Auseinandersetzung schlichten wollte, ist dabei zwischen die Fronten geraten und selbst verletzt worden. Eine unbeteiligte Zeugin bestätigt den Ablauf der Ereignisse, kann aber nicht wissen, ob es nicht auch eine Vorgeschichte gibt.
Laut Polizeisprecherin Julia Schick will das Opfer mitbekommen haben, wie drei Frauen gegen 18.00 Uhr einander lautstark die Meinung sagten. Bei der Gruppe habe sich auch ein bisher unbekannter Mann befunden, der in irgendeiner Weise mit den Kontrahentinnen als Freund, Beschützer oder Bodyguard in Verbindung stand.
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Als sich der 29-Jährige ín das Tohuwabohu einmischte, attackierte ihn der Unbekannte mit einem Messer und fügte ihm Verletzungen im Kopfbereich zu. Danach flüchteten sowohl der Angreifer als auch alle drei streitbeteiligten Frauen. Der Rettungsdienst versorgte den Verletzten und brachte ihn in ein Krankenhaus. Das Motiv des Streits war den Ermittlern zufolge zunächst unklar. Nicht ausgeschlossen wurde, dass es sich um eine Auseinandersetzung im Drogenmilieu gehandelt hat.