Steuer-Razzia bei Maler Hermann Nitsch

Niederösterreich

Steuer-Razzia bei Maler Hermann Nitsch

Ein Einbruch bei Maler Hermann Nitsch rief die Steuerbehörde auf den Plan. Fahnder durchsuchten am Dienstag sein Schloss im Weinviertel, wie das Finanzministerium Medienberichte bestätigte.

Bei dem Einbruch Anfang März 2013 sollen laut Nitsch etwa 400.000 Euro Bargeld aus einem Tresor gestohlen worden sein. Der Verdacht der Ermittler: In dem Tresor habe sich mehr Geld (bis zu 1 Million) befunden, Nitsch habe die Summe zu gering angegeben. Nitsch war zum Tatzeitpunkt nicht anwesend.

Die Ermittlungen laufen wegen Schwarzgeld-Verdacht.

Der Künstler, weltweit bekannt durch seine Schüttbilder und Orgien-Mysterienspiele, zeigte sich nach dem Einbruch "sehr traurig". Anlässlich der Eröffnung der Retrospektive "Sinne und Sein" im nitsch museum in Mistelbach sagte er Anfang April 2013 zum ORF Niederösterreich, dass es sich bei dem gestohlenen Geld um eine Rücklage für sein 2014 geplantes nächstes Sechs-Tage-Spiel gehandelt habe.

Nitsch äußerte damals den Verdacht, "dass das ein Insider gewesen sein muss oder jemand, der durch einen Insider eingeführt wurde".
 

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