Eurofighter-
Ballonjagd hat Folgen

Linz

Eurofighter-
Ballonjagd hat Folgen

Die Eurofighter-Jagd auf einen ausgebüxten, riesigen Zeppelin-Ballon eines Kunstuni-Studenten sorgte am Wochenende für Schlagzeilen. Am Sonntag konnte Maximilian H., wie berichtet, erst einmal aufatmen: Er muss den Einsatz der Abfangjäger nicht bezahlen. Die Einsatzstunden werden laut Bundesheer einfach vom Monatskontingent abgezogen. Somit war die Ortung des Fluggeräts im Grunde eine skurrile Übung für die Eurofighter-Piloten. Sie hatten den 40 mal zehn Meter großen Ballon in einer Höhe von 13 bis 14,5 Kilometern Höhe eskortiert, bis er am Samstagnachmittag österreichisches Hoheitsgebiet verließ und nach Slowenien weiterzog. Mittlerweile dürfte er über Griechenland schweben. Die Austro Control hatte jedoch bis gestern keine Mitteilung, dass er irgendwo den Luftverkehr behindert haben könnte.

„Unfall“
Dennoch muss der 31-jährige Linzer jetzt mit rechtlichen Folgen rechnen. Die Linzer Polizei hat ihn wegen fahrlässiger Gemeingefährdung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Bei der Bezirksverwaltungsbehörde wurde eine Anzeige nach dem Luftfahrtgesetz gemacht, weil der Student keine Genehmigung eingeholt hatte. Ihm drohen bis zu einem Jahr Haft und 22.000 Euro Geldstrafe. Maximilian H. – er konnte selbst noch abspringen, bevor sich der Ballon losriss – ist geknickt: „Ich wollte das doch nicht, das war ein Unfall.“

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