Räuber stürmten Schnitzelland

In Wildwest-Manier

© Schwarzl

Räuber stürmten Schnitzelland

„Es war wie in einem schlechten Action-Film. Zuerst habe ich an einen Scherz geglaubt, aber die haben das ernst gemeint.“ Einen Tag nach dem Brutalo-Überfall auf das Lokal „Schnitzelland“ in Wels stand Kassierin Alma A. (22) der Schock Freitag noch ins Gesicht geschrieben.

Völlig skrupellos
Donnerstagabend, gegen 20 Uhr, waren zwei mit dunklen Motorrad-Sturmhauben maskierte Männer in das Fast-Food-Restaurant gestürmt und hatten „Überfall“ gebrüllt. Dabei bedrohten sie Personal und Gäste mit Pistolen. Alma A.: „Die Leute mussten sich auf den Boden legen. Es waren sechs Erwachsene und zwei Kinder, eins davon war noch ein Baby.“ Die Räuber zeigten keine Skrupel. Mit vorgehaltener Waffe räumten sie den Kunden die Taschen aus und erbeuteten Handys sowie Geldbörsen. „Dann ist einer zu mir gekommen, weil ich bei der Kassa gestanden bin. Ich habe sofort die Geldlade aufgemacht und ihm gesagt, er soll alles nehmen, aber die Leute in Ruhe lassen“, schilderte Alma A. ÖSTERREICH.

Spuk vorbei
Nach zwei Minuten war der Spuk dann schon wieder vorbei. Die beiden Revolverschwinger flüchteten mit mehr als 2.200 Euro. „Zum Glück gab es keine Verletzten, die Fahndung läuft“, so ein Polizeiermittler. Gesucht werden zwei Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren. Sie sind ungefähr 170 Zentimeter groß und schlank. Bei der Tat trugen sie Jeans und graue Kapuzenshirts. Alma A. arbeitete bereits am Freitag wieder: „Eigentlich hätte ich frei gehabt, aber so muss ich nicht so oft an den Überfall denken.“

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