Bayerin fuhr 6,5 km als Geisterfahrerin

In Salzburg

Bayerin fuhr 6,5 km als Geisterfahrerin

Eine sechseinhalb Kilometer lange Geisterfahrt hat am Samstagnachmittag eine 72-jährige Bayerin auf der Westautobahn bei Salzburg ohne Unfall überstanden, und das, obwohl ihr rund 45 Fahrzeuge pro Minute entgegengekommen sind. Der Polizei gelang es schließlich, den Wagen auf den Pannenstreifen zu lotsen und dort anzuhalten, so die Sicherheitsdirektion.

Die Frau aus Laufen war gegen 15.30 Uhr bei Salzburg-Mitte irrtümlich auf die A1 Richtung München aufgefahren. Im Umwelttunnel Liefering bemerkte sie den Fehler. Nach der Röhre hielt sie den Wagen in der Pannenbucht kurz an und drehte in einem günstigen Moment um. Als Geisterfahrerin fuhr sie dann auf der Überholspur bis Salzburg-Nord, wo sie von einer Polizeistreife schließlich gestoppt werden konnte. Angesichts des starken Verkehrsaufkommens "ist es wahrscheinlich nur glücklichen Umständen zu verdanken, dass es zu keinem folgenschweren Unfall kam", hieß es im Pressebericht der Sicherheitsdirektion. Die Bayerin wird wegen des Verdachts der fahrlässiger Gemeingefährdung angezeigt.

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