Gurlitt: Niemand will Luxus-Grundstück haben

Verstorbener Kunstsammler

Gurlitt: Niemand will Luxus-Grundstück haben

Eine prominente Adresse: Karl-Storch-Straße Nr. 9 im noblen Stadtteil Aigen. Dort steht das Haus des im Mai verstorbenen Kunstsammlers Cornelius Gurlitt (81). Und dort wurden insgesamt 238 Kunstwerke entdeckt, darunter Bilder von Picasso, Munch, Monet, Cezanne, Gauguin, Renoir.
Polizeilich versperrt ist es nicht, denn jetzt interessiert sich keiner mehr dafür. Auch nicht der mögliche Erbe, Neffe Ekkehart Gurlitt (65), der am Bodensee lebt.

Verfahren
Thomas Wegleiter vom Salzburger Landesgericht: „Es gibt keinen Notar, der dafür zuständig ist, keine Verlassenschaftsverfahren. Es wurde auch niemand bestellt, der sich um das Haus kümmert.“

Das ist verwahrlost und völlig desolat. Jetzt ist es dem Verfall preisgegeben. Wertlos sei es ohnehin, wie der Salzburger Immobilien-Makler Alexander Kurz weiß: „Es könnte nur abgerissen werden.“
Grund wertvoll. Anders sieht es freilich beim Grund aus, der an die 600 Quadratmeter misst. Kurz: „Der ist pro Quadratmeter zwischen 1.100 und 1.200 Euro wert.“

Für etwaige Kunstdiebe ist übrigens nichts zu holen: Das Haus ist leer geräumt.

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