Salzburger auf offener Straße niedergestochen

Messer-Attacke

Salzburger auf offener Straße niedergestochen

Auf offener Straße ist am Donnerstag in der Früh ein 62-Jähriger in der Stadt Salzburg anscheinend völlig ohne Grund niedergestochen worden. Er erlitt eine sehr tiefe Wunde und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der mutmaßliche Täter verließ anschließend den Ort. Er ist aber kein Unbekannter und laut Polizei für seine hohe Gewaltbereitschaft amtsbekannt.

Der 62-Jährige hatte gemeinsam mit einem Bekannten in der Schallmooser Hauptstraße bei der Haltestelle Hofwirt auf den Obus gewartet. Dort kam dann der 50-Jährige vorbei, den der Mann flüchtig kennt. Die Männer wechselten einige Worte. Plötzlich stach der 50-Jährige ohne jede Vorwarnung oder Drohung zu und versetzte dem Wartenden eine tiefe Stichwunde im Hüftbereich. Das Opfer bemerkte die Verletzung ganz am Anfang nicht und stieg noch in den Bus ein. Erst im Fahrzeug spürte und sah er die Verletzung.

Der mutmaßliche Täter war inzwischen weitergegangen, sagte Polizei-Sprecherin Irene Stauffer. Der Mann selbst und auch dessen Wohnort seien aber bekannt. Auch eine Zeugin habe ihn identifiziert. Bis Mittag hatte die Polizei den 50-Jährigen aber noch nicht angetroffen. Laut Stauffer ist er schon wiederholt als Gewalttäter in Erscheinung getreten. Das Opfer dürfte eine schwere Verletzung erlitten haben, Lebensgefahr besteht ihren Angaben zufolge aber nicht.
 

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