Vatermord nach Streit um verkauftes Vieh

"Dauernd Streit"

© APA/FRANZ NEUMAYR

Vatermord nach Streit um verkauftes Vieh

„Da war nie eine Ruhe, der Alte hat den Sohn immer nur geschimpft.“ Gertrude Knoll, Nachbarin und Bekannte des Verdächtigen Paul K., der, wie berichtet, seinen 82-jährigen Vater am Sonntag mit Stichen ins Herz getötet hatte, wusste schon lange um die katastrophalen Familienverhältnisse von nebenan. Nicht einmal die Ehefrau des Sohnes durfte das Anwesen betreten, der streitsüchtige Patriarch führte in Anif ein strenges Regiment.

Weißglut
Paul K. sollte schon lange mit Selbstmordgedanken gespielt haben. Schließlich richtete er das Messer jedoch gegen den Altbauern. Auslöser der Bluttat könnten der kürzliche Tod der Mutter und ein wüster Streit gewesen sein, weil der 52-Jährige das Vieh des Hofes verkauft hatte, was dessen Vater zur Weißglut brachte. Gertrude Knoll: „Das ganze Dorf hält jetzt zum Pauli. Er hat so viel ertragen müssen, da hat er dann irgendwann die Kontrolle verloren. Aber viele denken sich, das ist kein Wunder bei dem, was der Mann mit seinen Eltern jahrelang durchgemacht hat.“

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