Zwei Güterzug-Waggons entgleist

ÖBB-Tauerntunnel

© ÖBB

Zwei Güterzug-Waggons entgleist

Einer der entgleisten Waggons hatte eine gefährliche Substanz geladen - nämlich Ätznatron, das aber bereits gebunden wurde. Verletzt wurde niemand, teilten die ÖBB mit.

Gefährliche Substanz
Der Lokführer war zu Fuß aus dem Tunnel gegangen und hatte per Handy Alarm geschlagen. Das geladene Natriumhydroxid (Ätznatron), das unter anderem für die Erzeugung von Seife und Farbstoffen verwendet wird, trat in geringen Mengen aus, die von den Einsatzkräften bereits gebunden werden konnten. Im Tunnel bestand am Vormittag keine Gefahr mehr, die Aufräumungsarbeiten konnten fortgesetzt werden, so die ÖBB.

Feuerwehr-Großeinsatz
70 Feuerwehrleute aus dem Gasteiner Tal und Mallnitz (Kärnten) sowie der Rettungszug der ÖBB standen an der Unfallstelle auf der zweigleisigen Bahnstrecke in dem acht Kilometer langen Tunnel durch den Tauernhauptkamm im Einsatz. Der Oberbau wurde teilweise beschädigt. Der Tauerntunnel der ÖBB bleibt je nach Voranschreiten der Aufräumungsarbeiten mindestens bis Mittag gesperrt. Es wurde ein Schienenersatzverkehr zwischen Bischofshofen und Spittal (Kärnten) eingerichtet.

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