Kletterer stürzten in den Tod

Zwei Unfälle am Mittwoch

Kletterer stürzten in den Tod

Ein 68-jähriger Deutscher ist am Mittwoch auf dem zum Gipfel des Mittersteins im steirischen Dachsteingebiet führenden Klettersteig Anna in den Tod gestürzt. Wie die steirische Sicherheitsdirektion berichtete, hatte der Kletterer kurz vor Erreichen des Gipfels die Eigensicherung aus dem Sicherungsseil ausgehängt, da er sich auf vermeintlich leichterem Gelände befand.

Als er rund 15 Meter vor dem Gipfel ausrutschte, stürzte der Mann 150 Meter über felsiges Gelände ab. Der Notarzt des Rettungshubschraubers "Alpin Heli 6" aus Zell am See konnte nur noch den Tod des Verunfallten feststellen.

Absturz am Wilden Kaiser
Am Nachmittag verunglückte ein zweiter Kletterer schwer. Ein 36-jähriger deutscher Kletterer aus Ingolstadt war in Kirchdorf in Tirol (Bezirk Kitzbühel) unterwegs. Der Mann kletterte mit einem 57 Jahre alten Begleiter auf dem Klettersteig "Sockeldurchstieg" im Wilden Kaiser, als er gegen 16.20 Uhr von einem Felsen stürzte.

Nach einem Bericht der Tiroler Sicherheitsdirektion stürzte der Deutsche rund 60 Meter ab. Der nach Hilferufen des 57-Jährigen verständigte Notarzt des Rettungshubschraubers "Heli 3" konnte nur noch den Tod des 36-Jährigen feststellen und gab ein Schädel-Hirn-Trauma sowie multiple Verletzungen als Todesursache an.

Niederländer gerettet
Einen 77-jährigen Niederländer konnten die Bergretter aus Kals in Osttirol am 3.798 Meter hohen Großglockner in Sicherheit bringen. Der Urlauber hatte die Tour auf den höchsten Berg Österreichs mit seinem Sohn offenbar unterschätzt. Die Alpinisten mussten den Mann teilweise tragen, weil er wegen Erschöpfung selber nicht mehr weiter konnte. Am Mittwoch gelang unverletzt die Rückkehr ins Tal, berichtete die Polizei.

Das Duo war am Dienstag von der Stüdlhütte über das Teischnitzkees zum Stüdlgrat aufgestiegen. Im Bereich der sogenannten Platte gerieten sie in Bergnot bzw. konnten ihren Aufstieg nicht mehr fortsetzen.

Der alarmierte Notarzthubschrauber konnte wegen Nebels nicht landen. Bergretter brachten die Niederländer schließlich zur Erzherzog-Johann-Hütte, wo sie gegen 23.30 Uhr eintrafen und übernachteten. Am nächsten Tag konnten die vier Bergsteiger dann unversehrt nach Kals zurück.


 

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