Kopftuch von Muslimin angezündet

Attacke in Schule

 

Kopftuch von Muslimin angezündet

Schock für eine 15-jährige Muslimin aus Graz: Bei einem Schulausflug der Fachschule für wirtschaftliche Berufe der Caritas der Diözese Graz-Seckau wurde sie von zwei Mitschülerinnen attackiert. Die Beiden zündeten das Kopftuch der Muslimin an. Die 15-Jährige hatte Glück, dass sie kein leicht entflammbares Kopftuch trug. Aus Furcht erzählte sie erst am nächsten Tag von dem Vorfall. Weil die Direktorin der Schule nach Meinung der Mutter nicht ausreichend reagierte, erstattete diese nun Anzeige.

Aktuelle Zahlen beweisen: Jugendliche werden immer krimineller

"Die Direktion hat nur mit den Mädchen einzeln gesprochen - und das hat mir nicht gereicht", so die Mutter gegenüber dem ORF. Ganz im Gegenteil - die Gespräche hätten die Situation noch verschlimmert. Seither werde ihre Tochter noch mehr belästigt als vorher, so die besorgte Mutter. Gegen die beiden beschuldigten Mädchen ist mittlerweile der Schulverweis ausgesprochen worden. Wie es von der Caritas als Schulbetreiberin Mittwochmittag hieß, habe die Direktorin diese Maßnahme ergreifen müssen, weil eine zuvor vereinbarte Entschuldigung nicht eingehalten worden sei. In der Stellungnahme wurde unterstrichen, dass der Vorfall von der Caritas entschieden verurteilt werde.

Weil an der Grazer Schule viele Kinder aus Migrantenfamilien und aus schwierigen Verhältnissen stammen, werde es oft so gehandhabt, dass man versucht, die Streitigkeiten intern zu regeln, ehe die Behörden informiert werden, so die Direktorin.

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