ÖVP-Drexler kritisiert eigene Partei

Neutralität

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ÖVP-Drexler kritisiert eigene Partei

Der wegen seiner Forderung nach Abschaffung der Neutralität von der ÖVP-Spitze schroff in die Schranken gewiesene steirische Klubchef Christopher Drexler schlägt im zurück. Er wirft der Parteiführung in einem Interview eine "Politik der Täschung" und "intellektuelle Unredlichkeit" vor.

Drexler - er leitet die Perspektivengruppe "Europa" - hat die von der ÖVP schon vor einigen Jahren vertretene Forderung nach Abschaffung der Neutralität wieder aufgegriffen. ÖVP-Obmann Wilhelm Molterer schmetterte diesen Vorschlag umgehend ab.

Drexler spricht nun im "Standard" von einer "bemerkenswerten Trendumkehr an der ÖVP-Spitze". Und kritisiert: Er "habe nichts davon, wenn mir hinter vorgehaltener Hand und mit Augenzwinkern jeder sagt, dass das, was ich fordere, eh richtig ist. Aber man könne halt nicht und dürfe halt nicht öffentlich dazu Stellung nehmen." Das sei "eine Politik der Täuschung". Drexler: "Ich bin jedenfalls sehr verwundert über diese überaus bemerkenswerten inhaltlichen Kapriolen der Parteispitze."

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