Rätsel um Selbstmord auf Mallorca

Toter Steirer

© APA

Rätsel um Selbstmord auf Mallorca

Alkohol, Aggressionen und Panik wurden für den 32-jährigen Steirer Günter K. im Urlauberparadies zu einer tödlichen Mischung. Der Mann, der seit einiger Zeit auf Mallorca lebte, verprügelte nach einer durchzechten Nacht seine 23-jährige Freundin. Sie konnte sich vor dem betrunkenen Gewalttäter in Sicherheit bringen und verständigte aus einer Nachbarwohnung die Polizei.

Als die Beamten den wutentbrannten Täter stellen wollten, flüchtete K. auf den Balkon seiner Wohnung im achten Stock. „K. kletterte ohne Vorwarnung über das Geländer“, sagt ein Beamter geschockt. Die Polizei eilte ihm hinterher, doch der 32-Jährige ließ sich nicht mehr aufhalten und sprang vor den Augen der Guardia Civil in den Tod. „K. stürzte 30 Meter weit in die Tiefe“, bestätigt ein Sprecher des Bundeskriminalamts in Österreich. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. „Zwar konnten die Polizeibeamten noch einen schwachen Puls feststellen, doch als der Notarzt eintraf, war K. bereits tot“, so ein Zeuge.

Nun herrscht Rätselraten, wieso der 32-jährige gebürtige Radkersburger – er arbeitete auf der Ferieninsel als Animateur – derart in Panik geriet, als er die Polizisten sah. „Da muss noch was anderes dahinterstecken“, vermutet ein Ermittler. Fakt ist: Günter K. fiel zumindest in Spanien nie durch strafbare Delikte auf. Weitere Ermittlungen sollen Klarheit bringen.

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