Unfallopfer stürzten vor Zug auf Bahnkreuzung

Passant als Retter

Unfallopfer stürzten vor Zug auf Bahnkreuzung

Eine Radfahrerin und ein Motorradfahrer waren zuvor kollidiert und auf eine Eisenbahnkreuzung geschleudert worden. Ohne Eingreifen des Pkw-Lenkers hätte der Zug die beiden Verletzten trotz Notbremsung erfasst.

Der Unfall ereignete sich laut Polizei gegen 6.30 Uhr in der Gemeinde Pirka. Eine 14-jährige Radfahrerin, die aus einer Nebenstraße in die Landesstraße nach Seiersberg einbog, kollidierte mit einem 32-jährigen Motorradfahrer. Der Zusammenprall in unmittelbarer Nähe des Übergangs der Graz-Köflacher Bahn (GKB) gelegenen Kreuzung war so heftig, dass beide Zweiradlenker rund zehn Meter auf den Gleiskörper geschleudert wurden.

Aufgrund ihrer schweren Verletzungen - der Motorradfahrer hatte das Bewusstsein verloren - konnten sich die beiden Lenker nicht selbst in Sicherheit bringen, als sich ein Personenzug näherte. Hilfe kam von einem nachkommenden 54-jährigen Pkw-Lenker: Er reagierte geistesgegenwärtig und barg die beiden Verunglückten aus dem Gefahrenbereich. Der Zug kam trotz Notbremsung erst nach dem Bahnübergang zum Stillstand.

Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurden die 14-Jährige und der 32-Jährige ins LKH Graz eingeliefert.

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