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Auto raste in Gruppe und tötete 2 Jugendliche

Von der Polizei wurde ein 19-Jähriger ausgeforscht, der das Unglückfahrzeug gelenkt hatte. Er wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt. Der ursprünglich als Fahrer des Autos angenommene 18-Jährige war mit der Gruppe unterwegs und wurde lebensgefährlich verletzt. Zwei 16-Jährige starben, ein weiteres 16-jähriges Mädchen wurde schwer verletzt.

19-Jähriger saß hinterm Steuer
Laut Polizei war der 19-Jährige aus Stans bereits in der Nacht kontrolliert worden. Er hatte angegeben, dass ihm der Autoschlüssel auf dem Dorffest in seiner Heimatgemeinde gestohlen worden sei. Seine Angaben seien zunächst als glaubwürdig erschienen. Erst im Laufe des späten Nachmittags hätten sich Verdachtsmomente erhärtet. Gegen 19.00 Uhr wurde mit ihm ein Alkotest durchgeführt, der 0,0 Promille ergab. Weitere Untersuchungen wurden angeordnet. Am Abend zeigte sich der 19-Jährige dann geständig, dass er das Auto selbst gelenkt hatte.

In Gruppe gerast
Der Autolenker war nach Informationen der Polizei ins Schleudern geraten und hatte die vierköpfige Gruppe, die am Nachhauseweg war, erfasst und in eine Wiese katapultiert. Das Unglück ereignete sich am Ortseingang von Stans kurz nach 2.00 Uhr. In einer leichten Rechtskurve hatte der 19-Jährige auf der Fahrt in Richtung Osten die Herrschaft über das Fahrzeug verloren und war in die Gruppe gerast.

Die beiden Mädchen waren nach einem Dorffest auf dem Gehsteig mit Fahrrädern unterwegs, ihre Begleiter zu Fuß. Das Unfallfahrzeug und die vier Jugendlichen wurden in eine angrenzende Wiese geschleudert, das Auto blieb am Dach liegen.

Eine 16-Jährige aus Schwaz starb noch an der Unglücksstelle. Der ebenfalls 16-Jährige aus Schwaz erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Zweites Mädchen in stabilem Zustand
Das zweite Mädchen aus Jenbach wurde ebenfalls schwer verletzt, befand sich später aber in stabilem Zustand. Der 18-Jährige aus Kundl, der ursprünglich als Unglückslenker angenommen worden war, wurde ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert und befand sich in kritischem Zustand.

(c) Bild: FF Schwarz

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