01. September 2011 11:50

Prozess  

Ehefrau vergewaltigt - vier Jahre Haft

Türkischstämmiger Vorarlberger verbot Ehefrau jeden Kontakt.

Ehefrau vergewaltigt - vier Jahre Haft
© Flickr: mrbill / CC-BY 2.0

Ein 37-jähriger, türkischstämmiger Dornbirner wurde am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch wegen Vergewaltigung und fortgesetzter Gewaltausübung zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Zudem muss er 11.000 Euro Schadenersatz leisten. Der Mann hat nach Ansicht des Gerichts seine Frau jahrelang misshandelt, gedemütigt und zum Sex gezwungen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Als das von seinen Familien verkuppelte Paar heiratete, war die aus der Türkei kommende Frau 19 Jahre alt. Der Mann entpuppte sich bald als äußerst eifersüchtig, verbat seiner Frau einen Deutschkurs und untersagte ihr Kontakte zur Außenwelt. Die Schwiegermutter wollte die junge Frau mit Ratschlägen zu einer "guten Ehefrau" machen. Seit 2005 soll der 37-Jährige seine Frau immer wieder vergewaltigt haben, zudem erhielt sie Schläge und Tritte. Einmal schickte der Mann seine Frau für neun Monate in die Türkei, "zur Entspannung", wie er erklärte. Den Zwangsaufenthalt bei seinen Verwandten erlebte die unglückliche Frau jedoch ganz anders.

Sie sei froh gewesen, nach Österreich gekommen zu sein und wollte ihre Ehe unbedingt aufrechterhalten. Jahrelang habe sie sich daher die Demütigungen gefallen lassen, so die heute 27-Jährige. Schlussendlich ergriff die Frau die Initiative und fand Zuflucht in einer Notwohnung. Die Scheidung ist anhängig. Der Mann selbst beschrieb die Ehe vor Gericht als harmonisch, hin und wieder habe es kleinere Streitereien gegeben. Er stritt die Vorwürfe ab und bezichtigte die Frau der Lüge.


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7 Postings
Oracle meint am 03.09.2011 11:21:08 ANTWORTEN >
wandern meint am 01.09.2011 13:20:24

Mit:
>>> sich in Österreich anpassen <<<
meinst Du, über die eigenen Töchter herfallen und Kinder in die Welt setzen?
Oder meinst damit, kleine Mädchen entführen und jahrelang einsperren?
Oder wie Ö-Jus-Studenten gleich das Messer nehmen?

Wie krank bist Du denn? Fehlt nur noch die Legalisierung des gewaltsamen Inzest!

Ach nee, ist ja vom "wandern", der schreibt öfter was anderes, als er ausdrücken will - ändert aber nichts am Schwachsinn.
chesias meint am 01.09.2011 18:34:19 ANTWORTEN >
User Mephisto
Ich finde das ganz tragisch was Sie hier posten.
Teddy1 meint am 01.09.2011 17:07:14 ANTWORTEN >
Hallo ? Gehts noch?
Sex hat nichts mit Gewalt zu tun sondern mit Liebe. Mit Zärtlichkeiten. Gewalt sind aber keine Zärtlichkeiten.
Es gibt aber Frauen, die es einfach nur ertragen um dem Mann zu gefallen, um ihm seine Wünsche zu erfüllen. Aggression beim Sex? Was für ne Aggression denn bitte.
Liebe hat nichts mit Aggression zu tun und mit Gewalt schon gar nichts. Es sei denn man ist Sado Maso süchtig. Zu der Unbedingten Strafe. Da solltens mal aufpassen das es nicht den nächsten Ehrenmord gibt, denn der Mann türkischer Abstammung ist ja schließlich in seiner Ehre gekränkt und die Frau hat der Familie Schande gebracht. Ich hätte den eh gleich im Häfn gelassen. So einer gehört nicht in die Öffentlichkeit.
Frosch meint am 02.09.2011 22:06:36
Teddy1 meint am 01.09.2011 17:07:14
Ihre verklärte Sicht von Sex entspricht nicht den Realitäten.
Sex (Sexualtrieb) ist der zweitstärkste Trieb im Menschen und von der Natur so eingerichtet um die Arterhaltung zu garantieren. Ich bezweifle ob die Natur damit Liebe und Zärtlichkeit im Sinn hatte.
Dass diese durchaus angenehme Betätigung in Lauf der Epochen von den Menschen/Menschheit kanalisiert und domestiziert wurde, geschah m.E. nur um den gewissen Grad der "Schmutzigkeit" zu nehmen. Ich denke da auch nur an die Aktivitäten der röm. kath. Kirche.
In anderen Kulturen (Islam) wird dieses Thema ganz anders behandelt.
Verstehen sie mich bitte nicht falsch, ich möchte hier keineswegs eine od. zahlreiche Vergewaltigungen schönreden od. Vorschub leisten. Hier lebende Menschen haben sich den geltenden Gesetzen zu unterwerfen - keine Diskussion!
Ich finde "Memphisto" zeigt nur eine andere Sichtweise und regt zum Nachdenken an. Da ist überhaupt nichts "tragisches" dran, wie "chesias" meint.
Man muss sich auch solch sensiblen Themen mit einem gewissen Maß an Unaufgeregtheit nähern können.
Memphisto meint am 01.09.2011 15:23:52 ANTWORTEN >
Und wieder die Frage: wieso geht die Frau nicht früher weg?
Vergewaltigung in der Ehe ist nach bevor für mich eine undursichtige Sache.
Ja, der Mann kann die Sexuelle Gewalt ausüben, einmal, zweimal, dreimal - aber 4 Jahren?
Nein. Wenn dem so wäre, hätte sie jederzeit damit aufhören können.

Sie wollte ihre Ehe unbedingt aufrecht erhalten, bezichtigt ihm aber einer jahrelangen Vergewaltigung in der Ehe...?
Sex ist letztendlich ohne gewisse Agression der Männer nicht möglich... - ewige Frage was in solchen Fällen zu tun sei.
wandern meint am 01.09.2011 13:20:24 ANTWORTEN >
Hallo wo war da der schwindliche Kurz Deutschkurs verweigert das wär doch sein Ressor,leider gibts noch immer solche Träumer die glauben diese Leute werden sich in Österreich anpassen,das werden die nie und nimmer tun,der Kurz und alles was damit zusammen hängt ist unser teures Geld das leichtsinnig hinaus geschmissen wird
Frosch meint am 02.09.2011 03:00:33
wandern meint am 01.09.2011 13:20:24
Lieber wandern, was jetzt Deutschkurse mit erzwungenem ehelichen Beischlaf zu tun haben, das kann ich nicht mehr nachvollziehen. Ich glaube schon fast, sie sind ein Doppel- od. Dreifach-Lateraldenker.
Wenn sie jedoch meinen, dass er mit guten Deutschkenntnissen das österr. StGB studiert hätte und dann von seinem schändlichen Tun abgelassen hätte - diese Wahrscheinlichkeit erachte ich als äusserst gering.
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