12.100 Jung-Wähler bei Salzburg-Wahl

Statistik

© APA/Andreas Pessenlehner

12.100 Jung-Wähler bei Salzburg-Wahl

40.724 Salzburger dürfen am 1. März das erste Mal bei einer Landtagswahl in Salzburg zur Wahl gehen. Das sind wesentlich mehr als vor fünf Jahren, weil heuer erstmals auch die 16-bis unter 18-Jährigen bei einer Landtagswahl in Salzburg wahlberechtigt sind. Diese Gruppe umfasst 12.071 Salzburger zwischen 16 und 18 Jahren, dazu kommen noch 28.653 Jungwähler im Alter zwischen 18 bis 23 Jahre, die 2004 das damals erforderliche Wahlalter von 18 Jahren noch nicht erreicht hatten, teilte der Leiter der Landesstatistik, Josef Raos, am Donnerstag mit.

5,6 Prozent mehr Wahlberechtigte
Unter Berücksichtigung der seit der Wahl 2004 eingebürgerten Personen im Wahlalter (4.645), der seither Verstorbenen (19.416) sowie des Saldos aus zugezogenen/weggezogenen Wahlberechtigten (-5.474) ergeben sich für die Landtagswahl 2009 in Salzburg 386.068 Wahlberechtigte (aufgrund einiger geringfügiger Korrekturen stimmt diese Zahl mit der kürzlich bekanntgegebenen Zahl der Walberechtigten nicht genau überein, Anm.) Die Zahl der Wahlberechtigten hat sich damit gegenüber der Landtagswahl 2004 um 5,6 Prozent oder 20.479 Personen erhöht. Bei den Frauen betrug der Zuwachs 4,9 Prozent und 9.389 Wahlberechtigte und bei den Männern 6,4 Prozent oder 11.090 Wahlberechtigte, meldete Raos.

Differenziert nach dem Alter gibt es die stärkste Zunahme bei den 60- bis unter 70-Jährigen mit 12,9 Prozent sowie bei den 45- bis unter 60-Jährigen mit 10,3 Prozent. Weniger Wahlberechtigte als 2004 gibt es hingegen in der Altersgruppe der 30- bis unter 45-Jährigen mit - 9,0 Prozent. Bei den 18- bis unter 30-Jährigen ist die Bilanz de facto ausgeglichen; einem Rückgang bei den 18- bis unter 23-Jährigen von 3,2 Prozent steht eine Zunahme in prozentuell exakt gleicher Höhe bei den 23- bis unter 30-Jährigen gegenüber. Betrachtet man die unter 30-Jährigen in Summe, resultiert jedoch eine beachtliche Zunahme um 18,0 Prozent aus der Absenkung des Wahlalters. Waren bei früheren Landtagswahlen fünf Geburtsjahrgänge erstmals wahlberechtigt, so sind es bei dieser Wahl sieben Geburtsjahrgänge, so Raos.

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