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600 Asylwerber sollen nach Wien

Zollschule und WU

600 Asylwerber sollen nach Wien

Das Schlimmste scheint überstanden. Zumindest vorerst werden keine Asylwerber auf den Straßen stehen: VP-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner ist es – mithilfe des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl – gelungen, neue Quartiere in Wien aufzutreiben.

Ehemalige Zollschule sollte Studentenheim werden
Konkret verkündete Mitterlehner bei der Klubklausur der ÖVP, er könne rund 600 Asylwerber in der ehemaligen Zollschule in Wien Erdberg unterbringen. Tatsächlich stehen dort 300 Zimmer samt Infrastruktur zur Verfügung – das Objekt kann schon am Montag bezogen werden. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner zeigte sich umgehend erfreut – sie ist damit ihre ärgsten Sorgen los. Die Zollschule wird von der BIG als Studentenheim angeboten – der Aufenthalt der Asylwerber sei aber, so Mitterlehner, auf vier Monate beschränkt.

Bürgermeister Häupl besteht auf kleine Quartiere
Wiens Bürgermeister Michael Häupl sagte Ja – aber nicht sofort: Im Rathaus ist man der Ansicht, dass Asylwerber besser in kleineren Quartieren untergebracht werden sollten. Es gab mehrere Telefonate – und so sah die Lösung am Ende aus: Ab Montag ziehen 350 Flüchtlinge in das Übergangsquartier in Wien Erdberg ein. Die restlichen 250 sollen für maximal vier Monate in der ehemaligen Wirtschaftsuniversität unterkommen.

Bezahlt und betrieben werden die Quartiere vom Bund. Zu einer gewissen Entschärfung der Quartiersituation trägt auch Tirol bei. Das Land wird 70 Flüchtlinge im Innsbrucker Schloss Mentlberg einquartieren.

Im Innenministerium ist man bestrebt, die neuen Unterkünfte zu nützen, um die Notquartiere wie Polizei-Turnsäle möglichst zu entlasten.

Günther Schröder

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