Das steht im Sparpaket

27 Mrd. Einsparung

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Das steht im Sparpaket

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Das Sparpaket steht. Zwar verhandelten SPÖ und ÖVP gestern noch bis in die Nacht. Die Grundsatzeinigung wurde aber bereits davor erzielt, nur die Beamtengewerkschaft drohte plötzlich mit Streik: VP-Vizekanzler Michael Spindelegger telefonierte immer wieder mit dem ­urlaubenden Beamtengewerkschaftschef Fritz Neugebauer, um ihn doch noch dazu zu bewegen, 2,7 Milliarden Einsparungen im öffentlichen Bereich zuzustimmen.

Am Freitag wollen SP-Bundeskanzler Werner Faymann und Spindelegger schließlich ihr neues Baby – das 27-Milliarden-Euro-Sparpaket bis 2016 – präsentieren.

Nachdem die rot-schwarzen Landeshauptleute bereits gestern ihren Beitrag zur Budgetsanierung – 5,2 Milliarden bis 2016 – fixiert haben, werden SPÖ und ÖVP zunächst die Gremien informieren. Um 18 Uhr findet dann im Kanzleramt ein Sonderministerrat statt. Dort soll das Paket beschlossen werden.

Sparpaket: Die Pläne im Detail 1/8
Heer: Mehr als 400 Mio. € Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) stellte sein Sparpaket schon im Dezember in ÖSTERREICH vor: 400 Millionen Euro durch den Verkauf von Liegenschaften, Schließung der drei Heeresspitäler und 1.000 Bedienstete weniger, teils durch Versetzung, teils wird nicht nachbesetzt.

Weitere Details zum Sparpaket und den oe24-Liveticker finden Sie auf der nächsten Seite:

 

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