'Die Hubers' Teil 2: FPÖ-Familie jetzt gegen Wirtschaftsflüchtlinge

Video-Serie

'Die Hubers' Teil 2: FPÖ-Familie jetzt gegen Wirtschaftsflüchtlinge

Die FPÖ setzt voll auf einen Wahlkampf in den sozialen Netzwerken. Dafür wird auch eine eigens produzierte Video-Serie auf Facebook beworben. Heute wurde Teil 2 der „Hubers“ veröffentlicht.

Dieses Mal vergisst „Herr Huber“, die Haustüre in der Nacht abzusperren, worauf sich Dutzende Menschen in ihrem Wohnzimmer befinden. „Herr Huber“ verköstigt diese mit Palatschinken. Dies stößt bei „Frau Huber“ aber keinesfalls auf Begeisterung. Schließlich würden bei einem solchen Service immer mehr Menschen kommen. „Herr Huber“ hat auch schon eine lange Einkaufsliste geschrieben, um weiterzukochen, doch dann geht das Licht aus. Am Ende sagt er: „Wir sind pleite“.

Die Nachricht dieses knapp eineinhalb Minuten langen Videos ist nicht schwer zu begreifen. „Die Hubers“ stehen auch in Folge 2 wieder für das Land Österreich. Die FPÖ will damit auf Wirtschaftsflüchtlinge aufmerksam machen. „Wie lange wird es noch brauchen, bis Rot-Schwarz begreift, was die Österreicher längst wissen? Solange dieses unfaire Sozialsystem existiert, werden weiterhin Wirtschaftsflüchtlinge zu uns strömen. Egal, wie viele Routen sie angeblich noch schließen möchten“, erklärt FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache in einer Aussendung.

"Fairness"-Wahlkampf

Die FPÖ ziehen mit der Devise "Österreicher verdienen Fairness" in den Wahlkampf. Hauptangriffsziel der Freiheitlichen ist einmal mehr die Große Koalition, die nach Ansicht von Parteichef Heinz-Christian Strache nur durch die FPÖ überwunden werden kann.

Das erste Großplakat der Freiheitlichen zeigt ein Tandem, gelenkt von einem im rot-weiß-roten Trikot strampelnden Radler, der am Hintersitz einen übergewichtigen Mann mit dem T-Shirt-Slogan "Ref.(ugees, Anm.) welcome) mitzuschleppen hat. Betitelt ist das Ganze mit "Österreicher verdienen Fairness - der rot-schwarze Speck muss weg."
 
4.200 Mal ist dieses Sujet auf Großplakaten österreichweit zu bestaunen. Dazu kommen 65.000 Dreieck-Ständer, die auch mit den Slogans "Faire Steuern" und "Faires Sozialsystem" bespielt werden. Auf einem der Plakate ist auch Strache selbst zu sehen. Als "unfair" gegeißelt werden auf den kleinen Plakaten Erbschaftssteuer sowie Mindestsicherung und "all inclusive" für "Wirtschaftsflüchtlinge".
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