Identitären-Eklat: Hundstorfer attackiert die FPÖ

Audimax gestürmt

Identitären-Eklat: Hundstorfer attackiert die FPÖ

Empört reagiert SPÖ-Präsidentschaftskandidat Rudolf Hundstorfer auf den Bühnensturm der Identitären gestern Abend im Wiener Audi-Max. Solche Aktionen seien ein "Alarmzeichen". Mit verantwortlich macht Hundstorfer im Gespräch mit der APA die FPÖ, die mit ihrer Politik den Nährboden für solch rechtsextreme Gruppen bereite.

Salonfähigkeit unter Hofer
Entsprechend warnt der rote Hofburg-Anwärter auch davor, bei der Präsidentenwahl die Stimme dem freiheitlichen Kandidaten Norbert Hofer zu geben. Er fürchte, dass bei dessen Präsidentschaft Gruppen wie die Identitären eine "gewisse Salonfähigkeit" erhielten. Schließlich bezeichne Hofers Burschenschaft Österreich ja auch als Fiktion.

 Den Bühnen-Sturm verurteilt Hundstorfer jedenfalls massiv. Es müsse einem ein Stück von Elfriede Jelinek ja nicht gefallen. Aber die Aufführung der "Schutzbefohlenen" zu stören, sei eine Entwicklung, der man von Beginn an entschlossen entgegentreten müsse.

So reagiert Vassilakou
Auch Maria Vassilakou, Wiener Grünen-Chefin, reagierte auf Facebook geschockt. Sie sprach in ihrem Posting von einer „pöbelnden Gruppe aus dem Neonazi-Millieu“, das ein „geschmackloses Spiel mit Angst und Gewalt“ betreibe. Sie will nun das Ensemble der Produktion „Die Schutzbefohlenen“ ins Rathaus einladen.

VIDEO: Identitäre im Audimax

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