Kurz:

Bilanz nach 2 Jahren

Kurz: "Mehr Junge ins Parlament"

„Das erste halbe Jahr war alles andere als leicht“, gibt Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) zu Protokoll. Als „deutlich Jüngerer in der Regierungsmannschaft“ habe er medial oft Prügel bezogen. Rückblickend sei es ihm aber gelungen, die Integrationsdebatte sachlicher zu gestalten. „Und es gibt noch genug zu tun.“

Im Wahlkampf – mit neuer Homepage (Faksimile) – wird sich Kurz auf die Jungwähler konzentrieren. „Ich habe bei der Listenerstellung großes Interesse, dass Junge so gereiht werden, dass sie gute Chancen haben, ins Parlament einzuziehen.“ Dasselbe will er für Frauen und Zuwanderer erreichen. Zahlen nennt er keine. Nur so viel: „Mehr als jetzt.“

Vorschulklassen: Kurz sieht Schwenk bei Schmied
Inhaltlich hat Kurz vor allem bei der Sprachförderung noch einiges zu tun. Bei Verhandlungspartnerin Claudia Schmied (SPÖ) sieht er einen Schwenk: „Zuerst hat sie von Ghettoklassen gesprochen, jetzt sind wir bereits bei der Diskussion, wie verbindlich die Vorschulklassen sein sollen.“ Kein Kind soll mehr ohne Deutschkenntnisse in die Schule eintreten. Für später Zugereiste soll es dasselbe Angebot geben.

Der Terminkalender ist voll: Am Montag unterschreibt Kurz das Demokratie-Volksbegehren, am Dienstag segnet der Ministerrat die Staatsbürgerschaft neu ab.

(kali)

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