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Hofburg-Wahl

Lugner und Wolf befetzen sich in ZiB2

Von den Zweierkonfrontationen der Hofburg-Kandidaten ist er ausgeschlossen, dafür hatte Richard Lugner am Dienstagabend die Möglichkeit, sich ein Duell mit ZiB 2-Moderator Armin Wolf zu liefern. Der Baumeister wollte seinen Auftritt nutzen, um die Einladungspolitik des ORF scharf zu kritisieren.

Die Einladung in dieZiB stand also unter keinem guten Stern - gleich zu Beginn des Interviews, stellte Lugner klar: mit ihm ist heute nicht gut Kirschen essen.

„Am Nasenring“
Wolf eröffnete das Match, zitierte aus Werbebroschüren, in denen sich der Baumeister selbst als Kasperl darstellt. Das brachte Lugner auf die Palme – auch sein Sakko zierten übrigens Palmen und Paradiesvögel: „Führen S’ mich nicht am Nasenring über den Holzweg“, wetterte derZiB2-Gast.

Und Lugner weiter: „Reden wir nicht immer über den Kasperl, reden wir über meine politischen Ziele.“

Verfassung
Eines davon konnte er nach minutenlangem Streit dann doch noch anbringen: „Wenn die Regierung weiter streitet, würde ich als Bundespräsident die Regierung entlassen und im Ernstfall den Nationalrat auflösen.“

Wolf entgegnete, dass dies laut Verfassung nicht so leicht möglich sei. Das führte zu weiterem Disput zwischen Lugner und Wolf.

„Ein Skandal“
Bereits vorab hatte Lugner im Interview mit ÖSTERREICH die Einladungspolitik des ORF – er nimmt zwar an der „Elefantenrunde“ teil, ist aber von den TV-Duellen ausgeschlossen – scharf kritisiert.

„Das ist ein Skandal!“, schimpfte der Baumeister. „Ich bin kein Stronach, aber ich muss die Möglichkeit haben, meine politischen Positionen zu präsentieren.“

Es folgte ein absurder Schlagabtausch zwischen ORF-Mann Wolf und Lugner.

Die Richard Lugner-Show – Die besten Sager

Gleich zu Beginn - Wolf setzt erste Nadelstiche: "Nach allen Umfragen haben Sie keine Chance zu gewinnen, verwenden Sie den Wahlkampf als Werbekampagne für ihre Lugner-City?"
Lugner reagiert verschnupft
: "Ich bezahle alles aus privaten Geldern!"

Wolf: "Was qualifiziert Sie als Bundespräsidenten?"
Lugner:
"Ich bin ein erfolgreicher Geschäftsmann, alle anderen Kandidaten sind nur durch Steuergeld zu ihren hochbezahlten Posten gekommen".

Lugner zur Twitterpräseznz von Armin Wolf:
"Was Sie sich da auf Twitter erlauben, ist ein Witz, Sie sind auf dem Holzweg".
Antwort Wolf
:
"Noch sitz ich da".

Lugner passen die Fragen nicht: "Herr Wolf bitte reden wir über meine Ziele, nur den Lugner am Nasenring "spazierenführen", wie Sie das machen, funktioniert nicht!"
Wolf antwortet souverän
: "Ich sehe keinen Nasenring bei Ihnen"

Lugner nennt Rot-Schwarz "Zwei-Parteien-Dikatur": "Im Land geht überhaupt nix mehr weiter", so Mörtel. Im Notfall würde Lugner sogar die Regierung entlassen und den Nationalrat auflösen.

Wolf und Lugner mit absurden Streit: Am Ende stritten sich die beiden Alphatiere auch noch über die Verfassung. Nachgeben wollte dabei keiner. Es ging um die Frage nach der Auflösung des Nationalrats. Lugner würde den Nationalrat ohne Vorschlag der Bundesregierung auflösen, Wolf entgegnete: "das geht nicht". Lugner: "doch das geht". Am Ende bleibt ein wirrer Auftritt und ein wirrer Streit.

Wen Mörtel im Falle, dass er es nicht in die Stichwahl schaffen würde, wählen wird, wollte er Armin Wolf nicht verraten.

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