Sonderthema:
Österreich erhebt die Stimme gegen Antisemitismus

"Stoppt den Judenhass"

Österreich erhebt die Stimme gegen Antisemitismus

Bilder des Schreckens derzeit in vielen europäischen Städten – auch in Österreich: Transparente mit Hakenkreuzen. Parolen wie „Tod den Juden“. Ein Freundschaftsspiel (!) eines israelischen Teams wurde in Salzburg von einem wütenden Mob angegriffen. Im Internet kursieren immer mehr Postings mit offen rassistischen Inhalten – Beispiel: „mia brauchen weniga scheiss judn.“

„Was wir sehen, ist ein ganz massiv zunehmender Antisemitismus“, sagt Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde. Aktuelle Studien belegen: Für 66 % der Juden in der EU ist Rassismus ein Problem. Im Vorjahr stiegen rechtsextreme Straftaten um 26 % an. Immer mehr Juden haben Angst in Österreich, verstecken ihre Religion.

Dutzende Prominente unterstützen unsere Aktion
In Deutschland läuft seit dieser Woche eine große Kampagne von Menschen, die nicht mehr zum Antisemitismus schweigen wollen. Sie publizieren ihre Statements gegen den Hass. 
ÖSTERREICH startet diese Aktion nun auch in Österreich: Bei uns darf kein Platz für Judenhass, Antisemitismus und Rassismus sein! Dutzende Prominente unterstützen unsere Aktion.

Prominente sagen Hass den Kampf an 1/31
Werner Faymann: Frieden für alle Religionen Bundeskanzler: „Das fried­liche Zusammenleben aller Religionen ist mir wichtig.“
Michael Spindelegger: Keine Toleranz für Gewalt Vizekanzler: „Für Gewalt gibt es keine Toleranz. Hier muss man sich an Regeln halten.“
Heinz-Christian Strache: Null Toleranz für Hetze FPÖ-Chef: „Null Toleranz ­gegenüber Antisemitismus.“
Sebastian Kurz: Nicht wegschauen Außenminister: „Kein Wegschauen oder Schulterzucken!“
Josef Ostermayer: Klarer Auftritt Kulturminister: „Gegen Antisemitismus & Rassismus auftreten!“
Johanna Mikl-Leitner: Kein Extremismus Innenministerin: „­Extremismus hat hier nichts verloren.“
Eva Glawischnig: Weiter aufklären Grünen-Chefin: „Das Fußballspiel in Bischofshofen zeigt, dass Aufklärung
weiter gefordert ist.“
Franz Klammer: Denken statt hassen Ski-Legende: „Wer hasst, kann nicht denken. Das führt zu einer fürchterlichen Dynamik.“
Heinz Fischer: Den Anfängen wehren Bundespräsident: „Wir müssen den Anfängen wehren, hier ist kein Platz für anti-israelische Gewalt.“
Wolfgang Brandstetter: Unglaubliches 
Hasspotenzial
 Justizminister: „Mit diesen Äußerungen rassistischer und antisemitischer Natur kommt ein unglaubliches Hasspotenzial zum Ausdruck. Dem müssen wir frühzeitig und auf ­allen Ebenen entgegenwirken.“
 
Alfred Gusenbauer: Antisemitismus und neuer Judenhass

Ex-Kanzler: „Heute paart sich der alte ,Antisemitismus‘ mit dem neuen Judenhass. Das ist explosiver als in den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Unsere Zivilisation verteidigen heißt heute Israel schützen.“

Matthias Strolz: 
Politik & Rechtsstaat sind gefordert

Neos-Chef: „Abso­lute Null-Toleranz bei Antisemitismus. Politik und Rechtsstaat sind gefordert.“

Alexander Wrabetz: ORF hat eine große Verantwortung

ORF-Chef: „Für Antisemitismus gibt es in einer freien, demokratischen Gesellschaft keinen Platz. Öffentlich-rechtlichen Medien wie dem ORF kommt hier eine ganz besondere Verantwortung zu.“

Helga Rabl-Stadler: Antisemitismus führt zu Krieg

Festspiel-Präsidentin: „Gerade im Jahr des Gedenkens an den 1. Weltkrieg müssen wir die Geister der Vergangenheit bann. Alle müssen mithelfen, Antisemitismus, Rassismus und alles, was zum Krieg führt, zu bekämpfen.“

Hannes Androsch: Andersfeindlichkeit ist abzulehnen

Industrieller: „Andersfeindlichkeit wie Standesdünkel, Ausländerfeindlichkeit und im speziellen Fall der Antisemitismus widersprechen allen religiösen Prinzipien und humanistischen Grundsätzen und sind daher strikt abzulehnen.“

Kathrin Nachbaur: Gegen Abwertung von Menschen

Team Stronach: „Wir lehnen jede Abwertung von Menschen aus religiösen, ethnischen und sozialen Gründen ab.“

Willibald Cernko: 
Dialog statt Konflikt

Bank-Austria-Chef: „Krieg, Hass und Intoleranz sind die Feinde einer offenen Gesellschaft. Der Weg dorthin führt nicht über den Konflikt, sondern nur über den Dialog.“

Rudolf Scholten: 
Barometer für 
Unmenschlichkeit

Kontrollbank-Chef: „Antisemitismus ist ein schrecklich verlässlicher Barometer für zunehmende Unmenschlichkeit in der Welt. Die zusätzliche Verhöhnung ist, zu behaupten, die Juden seien selbst schuld daran.“

Christoph Leitl: 
Miteinander statt 
gegeneinander

Wirtschaftskammer-Präsident: „Österreichs Wirtschaft steht für Miteinander statt Gegeneinander. Antisemitische Vorfälle sind beschämend und völlig inakzeptabel.“

Oskar Deutsch: Protest mit Hakenkreuzen

Kultusgemeinde: „Was nicht passieren darf, ist, dass man ,Tod den Juden‘, ,Tod den Israelis‘ schreit. Was nicht passieren darf, ist, dass ­Hakenkreuze für den Protest verwendet werden. Das ist alles hier in Österreich passiert, passiert aber auch in ganz Europa.“

Werner Schneyder: Rassismus ist Idiotie

Satiriker: „Gegen Regierungen zu sein, die den Frieden nicht herbeiführen, ist Menschenpflicht. Daraus Rassismus abzuleiten, ist Idiotie. Denn Rassismus ist eine Geisteskrankheit. Ich leide mit meinen jüdischen Freunden unter der ­Hamas und der aktuellen Regierung Israels.“

Michael Köhlmeier: Alte und neue 
Antisemiten

Autor: „Das Leid der ­Palästinenser kommt den alten und neuen Antisemiten gerade recht. Die Angst der Juden hat sie ohnehin nie berührt. Wie schäbig!“

Franzobel: Wir müssen besonders sensibel sein

Autor: „In Österreich muss man sich mit dem Antisemitismus besonders sensibel befassen.“

C. L. Attersee: Hier gibt es keine Toleranz
Maler: „Bei Antisemitismus – keine Toleranz.“
Fuat Sanac: Frei von Antisemitismus

Islamische Glaubensgemeinschaft: „Der Protest gegen die Militäroffensive Israels in Gaza muss frei von Antisemitismus sein.“

Bernhard Paul: Gaza und Fußballplatz

Roncalli-Direktor: „Mit der Islamisierung wird die Gefahr des Antisemitismus bei uns größer. Die Konflikte werden nicht nur in Gaza, sondern auch am Fußballplatz in Bischofshofen ausgetragen.“

Gerhard Jelinek: Gewalt auf Knopfdruck

Publizist: „Wie auf Knopfdruck können staatliche türkische Organisationen Tausende zu Demonstrationen in Paris, Berlin oder Wien mobilisieren und Dutzende zu idiotischen Gewaltattacken in Bischofshofen aufhetzen. Das macht Angst.“

Peter Rapp: Auf Hass folgt Weltkrieg

TV-Star: „Aus dem Hass gegen alles Fremde entstand der Weltkrieg.“

Toni Polster: Sport statt Gewalt

Fußball-Legende: „Rassismus hat im Sport nichts verloren. Keine ­Nation darf darunter leiden.“

Peter Stöger: 
Ein No-Go

Trainer: „Es ist ein No-Go, politische Zeichen im Sport setzten zu wollen. Fußball eint die Nationen.“

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